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„Birdman“ triumphiert mit vier Oscars

87. Oscar-Verleihung „Birdman“ triumphiert mit vier Oscars

Die Hollywood-Satire „Birdman“ ist der große Gewinner der 87. Oscar-Nacht. Die Komödie von Regisseur Alejandro G. Iñárritu bekam vier Oscars. Julianne Moore gewann den Oscar als beste Hauptdarstellerin, als bester Hauptdarsteller wurde Eddie Redmayne ausgezeichnet.

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Die Hollywood-Satire „Birdman“ ist der große Gewinner der Oscar-Nacht. Die Komödie von Regisseur Alejandro G. Iñárritu wurde als bester Film ausgezeichnet.

Quelle: Frederic J. Brown

Hollywood. Die Komödie von Regisseur Alejandro G. Iñárritu wurde als bester Film ausgezeichnet und bekam auch den Oscar für Regie, für Kamera und für Original-Drehbuch.

„Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“ ist eine bitterböse Satire auf das Showbusiness. Erstmals seit 1999 gewann damit wieder eine Komödie den Oscar als bester Film. "Birdman" dreht sich um einen abgehalfterten Superhelden-Darsteller, der seine Karriere mit einem Theaterstück am Broadway wiederbeleben will.

Die bildgewaltige Komödie „Grand Budapest Hotel“ von Wes Anderson, eine deutsche Ko-Produktion und unter anderem im Studio Babelsberg und in der sächsischen Stadt Görlitz gedreht., gewann bei der 87. Oscar-Verleihung in der Nacht zu Montag auch vier Trophäen, allerdings in Nebenkategorien: für das beste Kostümdesign, das Produktionsdesign und das beste Make-up sowie die beste Filmmusik.

Impressionen von der 87. Oscar-Verleihung in Holywood. © AFP

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Drei Oscars gingen an das Musikerdrama „Whiplash“ von Damien Chazelle. Der 60-jährige J.K. Simmons wurde für seine Rolle als aggressiver Musiklehrer als bester Nebendarsteller geehrt; weitere Preise gab es für die Tonmischung und den Filmschnitt.

Auszeichnung für Redmayne in Hawking-Verfilmung

Als bester Hauptdarsteller wurde der 33-jährige Brite Eddie Redmayne für seine Darstellung des Physikers Stephen Hawking in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ ausgezeichnet. Die 54-jährige Amerikanerin Julianne Moore bekam den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in dem Alzheimer-Drama „Still Alice - Mein Leben ohne Gestern“.

Ausgerechnet zwei Dankesreden gehörten zu den Höhepunkten dieser sonst eher durchschnittlichen Oscar-Nacht. Schauspielerin Patricia Arquette (beste Nebendarstellerin im Jugenddrama „Boyhood“) nutzte ihre Rede zu einem kämpferischen Aufruf für Frauenrechte. Sänger John Legend (bester Filmsong „Glory“ im Bürgerrechtsdrama „Selma“) erinnerte daran, wie aktuell das Thema Rassismus ist.

Wim Wenders geht wieder leer aus

Wim Wenders ging auch bei seiner dritten Nominierung leer aus. Er war mit „Das Salz der Erde“ über den Fotografen Sebastião Salgado in der Kategorie Dokumentation im Rennen gewesen. Diesen Oscar gewann jedoch die US-Regisseurin Laura Poitras mit „Citizenfour“ über den Whistleblower Edward Snowden - eine deutsche Ko-Produktion. Der Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film ging an die polnische Produktion „Ida“.

In Deutschland sorgte eine Panne beim Fernsehsender ProSieben für Ärger bei den Fans: Gleich zu Beginn der Gala brach die Live-Übertragung für etwa sieben Minuten ab. ProSieben entschuldigte sich via Twitter und nannte als Grund: „Leitung abgerauscht“.

dpa

Lady Gaga überrascht

Lady Gaga hat bei der Oscar-Verleihung vielen die Show gestohlen. Und das lag nicht nur an ihrem ausladenden weißen Kleid mit den roten Gummihandschuhen. Es war ihr Auftritt mit dem Stück „Sound of Music“ – eine Hommage an den erfolgreichen und prämierten Musicalfilm. Dabei zeigte sie nämlich, dass sie mehr drauf hat, als ein skandalträchtige Rockröhre zu sein.

Überraschte mit Outfit und Gesang: Lady Gaga.

Quelle: afp
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