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BootBooHook startet, 15.000 Besucher erwartet

„Hannovers kleines Woodstock“ BootBooHook startet, 15.000 Besucher erwartet

15.000 Besucher werden erwartet, mehr als 40 Bands haben ihr Kommen angesagt: In Hannover ist am Freitagnachmittag zum fünften Mal das BootBooHook-Festival gestartet. Zum ersten Mal feiern die Fans alternativer Musik beim BootBooHook im Expo-Park anstatt auf dem Lindener Faust-Gelände.

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 „Hannovers kleines Woodstock“: In der niedersächsischen Landeshauptstadt hat das BootBooHook-Festival begonnen.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Zelt an Zelt erstreckt sich auf dem Campinplatz am Festival-Gelände. Während einige Besucher noch mit dem Aufbau ihres mobilen Heims kämpfen, haben auf der Main Stage die Musiker der Kölner Band „Locas in Love“ schon einmal zu spielen begonnen. Sie haben eine etwas undankbare Aufgabe: Sie eröffnen das BootBooHook-Festival. Ihre Fans haben sich vor der Bühne versammelt, doch vor der ist noch ordentlich Platz. Später wird's voller, wenn die großen Namen kommen: Die Hamburger Schrammel-Indie-Helden von Tocotronic sind Headliner des ersten Tages beim BootBooHook-Festival.

Insgesamt werden mehr als 40 Bands bei dem Festival erwartet, das vor fünf Jahren vom Hamburger Label Tapete Records ins Leben gerufen wurde. Damals traten die Bands noch auf dem Faustgelände auf, einem alternativen Veranstaltungszentrum mitten in der hannoverschen Innenstadt. Die Anwohner sind zwar Krach gewohnt – aber das Festival war einigen dann doch zu viel des Guten. „Die Bühne stand 30 Meter von den ersten Häusern entfernt. Da gab es auch schon mal Beschwerden wegen des Lärms. Außerdem ist es für ein richtiges Festival schon ungewöhnlich, wenn die Bands um 23 Uhr aufhören müssen zu spielen“, sagt Heyko Heybey vom Spandau-Projekt, einem der drei Veranstalter.

Also wich das BootBooHook,  „Hannovers kleines Woodstock“, aus aufs platte Land: Ein Teil des Expo-Parks, in dem vor zwölf Jahren die Welt zur Expo zu Gast war, wurde zum Festivalgelände umfunktioniert. „Als wir das Gelände das erste Mal sahen, war uns gleich klar, dass es perfekt für das BootBooHook ist“, sagt Arne Teichmann vom Mitveranstalter Kulturzentrum Faust. Denn Wohnhäuser sind weit weg, und mit 1500 freien Plätzen können sogar dreimal soviel Besucher campen wie zuvor. In der Größenordnung wird sich aber nicht viel ändern; die Veranstalter rechnen weiterhin mit rund 15000 Musikfans an allen drei Tagen.

Das Programm des BootBooHook-Festival zum Download (pdf).

Sascha Aust / Isabel Christian

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