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So feiert Niedersachsen Sommerfest in Berlin

Niedersächsische Landesvertretung So feiert Niedersachsen Sommerfest in Berlin

Es ist Wahljahr in Niedersachsen, doch am Montagabend ruhte die Rivalität: Beim letzten Sommerfest der Landesregierung in Berlin vor den niedersächsischen Landtagswahlen im Januar feierten 3000 Gäste mit Unternehmern, Prominenten, politischen Freunden - und politischen Gegnern.

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Quelle: Droese

Berlin. „Dieses Fest ist eine Visitenkarte, die Niedersachsen in Berlin abgibt“, sagte Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Niedersachsen-Metall. Gelegenheit für politischen Streit oder Wahlkampf gebe es da nicht. Hier präsentiere sich das Land zwischen Harz und Heide, Ems und Elbe in all seiner Vielfalt. „Bodenständig, aber freundlich und sympathisch“ - so wie der Niedersachse nun mal sei, bringt es Ex-Innenminister Heiner Bartling (SPD) auf den Punkt.

Wie entspannt die Niedersachsen feiern können, hat sich herumgesprochen – die Zahl der Gäste hat in diesem Jahr einen Rekord erreicht. Auch in der Bundespolitik ist das Interesse am niedersächsischen Schaufenster in Berlin gestiegen. So hatten sich Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Innenminister Thomas de Maizière (CDU), Generalsekretär Hubertus Heil (SPD) und Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter angemeldet. Auch VW-Markenchef Herbert Diess, DGB-Chef Reiner Hoffmann, IG BCE-Chef Michael Vassiliadis und der ehemalige Präsident des Europaparlaments Hans-Gert Pöttering wurden erwartet.

Rund 100 niedersächsische Unternehmen präsentierten sich in diesem Jahr auf dem Fest, unter ihnen auch die Madsack Mediengruppe, welche die HAZ herausbringt. Auch die Musik kam von zwei Niedersachsen: Die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, ehemals Kern der Gruppe „Fury in the Slaughterhouse“, spielten unter dem Berliner Abendhimmel.

Auch die Spitzenkandidaten des anstehenden Wahlkampfs hatten da keine Lust auf Streit: „Das Sommerfest ist unabhängig von amtierenden Landesregierungen oder aktueller Tagespolitik ein beliebtes Fest der Freunde Niedersachsens mitten im hektischen Berlin“, meinte CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann. Und auch Ministerpräsident Stephan Weil stellte das Fest in den Dienst des Bundeslandes: „Alle Besucherinnen und Besucher des Festes verpflichten sich, in den nächsten 364 Tagen in Berlin nur positiv über Niedersachsen zu sprechen“, scherzte der SPD-Landeschef. Das habe schließlich in den vergangenen Jahren auch sehr gut geklappt. 

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©dpa

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