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Karikaturen aus „Charlie Hebdo“ in einer Online-Ausstellung

Gemeinschaftsausstellung Karikaturen aus „Charlie Hebdo“ in einer Online-Ausstellung

Karikaturen und Texte der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ sind ab Freitag, 3. Juli, in deutscher Übersetzung online abrufbar.

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Eine Ausstellung über die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" zeigen vier Museum im Internet.

Quelle: dpa/Archiv

Frankfurt/Main. Vier deutschsprachige Karikaturenmuseen reagierten mit der Freischaltung der Internetseite „museen-fuer-satire.com“ auf den Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ im vergangenen Januar, teilte das Caricatura-Museum in Frankfurt mit. Beteiligt sind das Museum Wilhelm Busch in Hannover, das Cartoonmuseum Basel und die Caricatura-Galerie in Kassel.

Auf www.museen-fuer-satire.com können ab Freitag Zeichnungen und Texte der Zeitung aufgerufen werden.

Die Museen haben nach Angaben der Caricatura Frankfurt 250 Hefte von „Charlie Hebdo“ der Jahrgänge 2010 bis 2015 durchgesehen. Dabei hätten sie in Kontakt mit der Redaktion der Satirezeitschrift gestanden. Die ausgewählten Karikaturen böten einen repräsentativen Überblick über die Hauptthemen Religion, Gesellschaft und Politik.

Außerdem biete die Internetseite Informationen über die Zeitschrift, ihre Stellung in der französischen Gesellschaft und ihre Zeichner.

Karikaturen und Texte der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ sind ab Freitag, 3. Juli, in deutscher Übersetzung online abrufbar. Vier deutschsprachige Karikaturenmuseen reagierten mit der Freischaltung der Internetseite „museen-fuer-satire.com“ auf den Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ im vergangenen Januar, teilte das Caricatura-Museum in Frankfurt mit. © Charlie Hebdo

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Nach dem Anschlag hat es nach Angaben der Caricatura viele Anfragen an die Museen gegeben. Die Präsentation auf der Internetseite sei auch eine Reaktion auf die Diskussion um Presse-, Kunst- und Meinungsfreiheit. Da „Charlie Hebdo“ nur wenigen im deutschsprachigen Raum bekannt sei, solle die Internetseite mit ihrer Übersetzung für Aufklärung sorgen.

Das Vorhaben werde durch die deutsch-französische Einrichtung „Antenne Métropole“ unterstützt.

epd

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©dpa

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