Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Polizei tötet Attentäter bei Schusswechsel

„Charlie-Hebdo“-Attentäter Polizei tötet Attentäter bei Schusswechsel

Die beiden mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter sind bei dem Polizeieinsatz nördlich von Paris getötet worden. Auch die Geiselnahme in Paris wurde wenig später beendet, der Täter ist ebenfalls tot. Die Geiseln wurden befreit.

Voriger Artikel
Karikaturisten würdigen "Charlie Hebdo"
Nächster Artikel
Hunderttausende bei Solidaritätsmarsch in Paris

Einsatzkräfte der Polizei am Ort der Geiselnahme.

Quelle: afp

Dammartin-en-Goële. Mit einem Doppelschlag hat die französische Polizei die beiden Geiselnahmen beendet und übereinstimmenden Berichten zufolge die drei islamistischen Terroristen getötet. Fast zeitgleich griffen die Sicherheitskräfte in einem Ort östlich von Paris und am Rande der Hauptstadt zu und setzten der seit Mittwoch andauernden Verfolgungsjagd ein Ende. Bei dem Zugriff in Paris soll es fünf Tote gegeben haben.

Zunächst wurde der Unterschlupf der mutmaßlichen Attentäter des Satiremagazins  "Charlie Hebdo" in Dammartin-en-Goële gestürmt. Die beiden Terrorverdächtigen seien getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die Geisel sei frei und unverletzt. ( die aktuelle Entwicklung im Live-Ticker ) Die Brüder Chérif (32) und Said Kouachi (34) seien schießend aus der Druckerei gerannt, in der sie sich über sieben Stunden verschanzt hatten, berichtet die Agentur AFP. Die Geisel sei frei und unverletzt. Es sollen zwei Polizisten verletzt worden sein, berichtet der Sender BFMTV.

Die Polizei griff auch bei der zweiten Geiselnahme im Osten von Paris zu. Im französischen Fernsehen waren vier Explosionen zu hören. Der Geiselnehmer sowie vier weitere Menschen seien bei dem Zugriff in einem Geschäft für koschere Lebensmittel am Stadtrand getötet worden. Zahlreiche Geiseln seien aus dem Laden gerannt, als die Polizei das Geschäft stürmte.  

Die beiden mutmaßlichen Islamisten hatten sich am Morgen nach einer Verfolgungsjagd in der Druckerei in der Nähe des Pariser Flughafens Charles de Gaulle verschanzt. Sie sollen für das Blutbad am Mittwoch bei "Charlie Hebdo" in Paris verantwortlich sein, bei dem zwölf Menschen getötet worden waren. Bei den drei Bluttaten gibt es offenbar einen Zusammenhang. Denn einer der mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter kannte laut Ermittlern den Mann, der für den Mord an der Polizistin und die Geiselnahme verantwortlich gemacht wird. Die französische Polizei veröffentlichte am Freitag einen Zeugenaufruf, um Amedy Coulibaly zu fassen. Der 32-Jährige wird wegen der tödlichen Schüsse auf die Polizistin in Montrouge südlich von Paris am Donnerstag gesucht und wird von den Ermittlern als Geiselnehmer in dem jüdischen Supermarkt an der Porte de Vincennes vermutet.

Mehr in Kürze.

afp/dpa/frs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Charlie Hebdo
Anschläge in Paris

©dpa

Die Karikatur des Tages

Zum Schmunzeln und Kopfschütteln: So sehen Karikaturisten die Welt.