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15 Filialen schließen

Duderstäder Volksbank Mitte 15 Filialen schließen

Eine Telefonfiliale mit neun Vollzeitstellen eröffnet die Duderstädter Volksbank Mitte im April. Bargeld will sie künftig auch in ausgewählten Geschäften auf dem Land auszahlen. So bereitet die Volksbank die Schließung von 15 ihrer derzeit 35 Filialen vor, die im Laufe des Jahres ansteht.

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Die Hauptstelle der Volksbank Mitte am Westerstieg 5 in der Brehmestadt.

Quelle: Blank

Duderstadt. „Wir rechnen damit, dass sich die neue Telefonfiliale stark entwickeln wird“, sagt Vorstandssprecher Holger Willuhn (55). Sie werde nicht nur von jenen 20 Prozent Kunden genutzt, die von den Schließungen direkt betroffen seien. Zu erreichen sei sie von 8 bis 18 Uhr. Die Autorisierung für Kontostandsabfragen oder Überweisungen erfolge über einen Zahlencode, den Kunden über ihr Telefon eingeben würden.

Zur Sicherung der Bargeldversorgung können sich Volksbankkunden bereits heute im Fuhrbacher Dorfladen Beträge auszahlen lassen. Im März kommen die Bäckereien Wollersen in Hilkerode und Rissen in Bodensee dazu. „Wir suchen weitere Partner“, erklärt Vorstand Rolf Döring (57). Außerdem will die Bank 2016 an zwei, drei stark frequentierten Orten freistehende Geldautomaten aufstellen.

Die Volksbank hofft, dass nur wenige Kunden aus Verärgerung über die Schließungen abspringen. „50 Prozent unserer Girokonten-Inhaber nutzen Online-Banking“, betont Vorstand Björn Henkel (41). Von ihnen wiederum verwende die Hälfte dabei mobile Endgeräte.

Mit den Schließungen ist ein Personalabbau verbunden. Er soll sich über Jahre erstrecken und etwa durch Altersteilzeit erfolgen. Über die Zahl der fortfallenden Stellen macht der Vorstand keine Angaben. Derzeit sind 237 Mitarbeiter für die Volksbank tätig.

Die Bilanzsumme stieg 2015 um 22 Mio. Euro auf 878 Mio. Euro. Das verwaltete Geldvermögen der Kunden von 1,2 Mrd. Euro setzt sich aus Anlagen bei der Volksbank in Höhe von 740 Mio. Euro (+4%), Kundenwertpapiere von 266 Mio. Euro (+4%) sowie 168 Mio. Euro Guthaben bei Verbundpartnern zusammen. 56 Prozent der Kunden legen ihr Geld mittlerweile so an, dass es täglich fällig wird. „Die dadurch zum Ausdruck kommende Hoffnung auf steigende Zinsen teile ich, zumindestens für die kommenden zwei, drei Jahre, nicht“, sagte Willuhn.

Das Zinstief stimuliert die Nachfrage nach Krediten. 33 Mio. Euro gab die Volksbank 2015 für den privaten Wohnungsbau heraus. Firmen erhielten 3 Mio. Euro. Weil viele Kunden von Sondertilgungen Gebrauch machten, blieb der Kreditbestand in Summe mit 403 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.

Aufgrund der niedrigen Zinsen fiel der Jahresüberschuss der Bank mit 2,2 Mio. Euro deutlich geringer als im Vorjahr (gut 3 Mio. Euro). Der Vorstand hat daher dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, die Vertreterversammlung über eine Verringerung der Dividende von 7 Prozent in den Vorjahren auf nun 5,5 Prozent abstimmen zu lassen.

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