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1500 Sparkassengäste trotz Schnee und Kälte

Neujahrsempfang in der Stadthalle 1500 Sparkassengäste trotz Schnee und Kälte

Es waren mehr als 1500 Gäste, die am Dienstagabend zum Neujahrsempfang der Sparkasse in die Stadthalle gekommen waren. Lange vor Beginn des Konzerts mit dem Göttinger Symphonieorchester waren Parkett und Ränge, aber auch die Foyer-Flächen mit Neujahrsbesuchern gefüllt. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert.

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Quelle: Heller

„Flott“ und „mal etwas anderes“ lauteten die Kommentare zum Musikprogramm des Abends. Natürlich hatte Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller Klassiker wie Beethoven und Weber gewählt. Auch fehlte der Straussche Radetzky-Marsch am Ende des Konzerts nicht, wie immer begleitet vom rhythmischen Klatschen der Zuhörerschaft. Zwischendurch allerdings boten Mueller und seine Musiker Kontrastprogramm. Titel von John Lennon, Udo Lindenberg, Peter Maffay, den Scorpions und Marius Müller-Westernhagen standen auf dem Programm, das geprägt war von 20 Jahre Wiedervereinigung. Stücke wie Imagine, Sieben Brücken und Freiheit, Sonderzug nach Pankow und Wind of Change wurden von Julia Hansen und Sascha Münnich interpretiert, was mit viel Beifall, hier und da auch mit Kopfschütteln quittiert wurde.

Bester Laune war Gastgeber Rainer Hald. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Göttingen informierte über ein erfolgreiches Jahr 2009, in dem die Sparkasse nicht nur ordentlich gewirtschaftet, sondern auch tüchtig gespendet und gesponsert habe. Noch vor dem Empfang gab Hald die Unterstützung der 100 niedersächsischen Kaderschiedsrichter mit Netbooks bekannt. Mit den Eintrittsgelder und eigenen Mitteln soll so der Fußball gefördert werden. Auch für das Deutsche Theater und das Symphonieorchester hatte der Banker gute Nachrichten: mit zusätzlichen 100 000 Euro sollen die „kulturellen Leuchttürme“ unterstützt werden. Ein sechsstelliger Betrag wird in diesem Jahr für die Händelfestspiele fließen, kündigte Hald weiter an.

Mut, Zivilcourage und Überzeugungskraft, die die Bürger östliche von Göttingen vor 20 Jahren bewiesen hätten, seien Werte, „die uns auch heute helfen können, zügellose Kapitalmärkte und eine rücksichtslose Globalisierung zu bändigen“, betonte Hald in seiner Begrüßung. Mit ungebremsten Zockern an der Wallstreet ging er ins Gericht und forderte von der Politik praktische Regeln, die verhinderten, „dass Investmentbanker und Spekulanten in alte Exzesse zurückfallen“.

Die neuen Finanzregeln sollten sich am krisenerprobten deutschen Drei-Säulen-Bankensystem orientieren, empfahl Hald. „Wir stiften einen hohen gesellschaftlichen Nutzen, indem wir Geld von Leuten, die Geld haben, zu Leuten transferieren, die Geld brauchen können“, beschrieb der Banker die Philosophie der Sparkassen.

Von Hanne-Dore Schumacher

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