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18 Göttinger Friseurinnen freigesprochen

Prüfungen härter als sonst 18 Göttinger Friseurinnen freigesprochen

„Ihr wart ein toller Jahrgang“: Das hat die Obermeisterin der Friseur-Innung Südniedersachsen, Manuela Härtelt-Dören, 18 frisch ausgelernten Friseurinnen auf deren Freisprechung zugerufen. Im großen Saal des GDA-Wohnstifts erhielten die jungen Frauen im Alter von 19 bis 30 ihre Gesellen-Briefe.

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Haben den Abschluss in der Tasche: 18 Friseurinnen aus Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Härtelt-Dören betonte, dass ihre Aussage alles andere als eine Floskel war: „Die Leistungen waren dieses Jahr wirklich überdurchschnittlich gut.“ Und das, obwohl die theoretische Prüfung schwerer war als sonst, wie Prüfungsausschuss-Mitglied Heiko Holzapfel berichtete: „Es gab nämlich nur Text-, keine Multiple-Choice-Aufgaben.“

Alle Optionen offenhalten

Die Jungfriseurinnen haben ganz unterschiedliche Vorstellungen, was ihre Zukunft angeht. Saskia Schäfsmeier (19) möchte die Maskenbildnerschule in Hamburg besuchen und anschließend fürs Theater, beim Film oder bei einem Musical arbeiten. Selina Keul (19) plant, noch ein paar Jahre Berufserfahrung zu sammeln und anschließend den Meistertitel zu erwerben. Vendina Stede (19) will auch erst einmal arbeiten, hält sich jedoch die Option offen, ihr Abitur nachzumachen und anschließend zu studieren: „Ich liebe es, zu lernen, mir hat die Berufsschule immer viel Spaß gemacht.“

Chiara Meyer plant unterdessen schon ihre Selbstständigkeit. Die 22-Jährige hatte vor ihrer Friseurinnen-Lehre bereits eine Ausbildung zur Kosmetikerin absolviert, will ein kombiniertes Kosmetik-Friseur-Studio eröffnen. Qualifiziert ist die Göttingerin allemal: Sie wurde nämlich Prüfungsbeste. „Sie hat geackert wie wild“, erzählt Holzapfel, in dessen Salon sie ihre Ausbildung machte, „manchmal musste ich sie bremsen und sie regelrecht dazu zwingen, mal nicht zu üben oder zu büffeln“.

Stolz auf die Leistung

Stolz auf sich kann auch Jihan Semmo sein. Die 30-Jährige – die ursprünglich aus Beirut stammt – schloss ihre Lehre in den vorgesehenen drei Jahren ab, obwohl sie gleichzeitig noch zwei Kinder im Alter von acht und sechs Jahren zu versorgen hatte. „Ich bin sehr stolz, dass ich durchgehalten habe“, sagt sie und lobt gleichzeitig ihren Mann Mohamad: „Er hat mich toll unterstützt.“

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