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21 Spanier starten in der Region Göttingen

Maßnahme gegen den Fachkräftemangel 21 Spanier starten in der Region Göttingen

Die Fachkräfteanwerbung aus Spanien ist in ihre dritte Runde gegangen: Insgesamt 21 junge Menschen aus Malaga und Teneriffa haben mit ihrem Praktikum in der Region Südniedersachsen begonnen, an das sich eine Ausbildung anschließen kann. Dabei sind sie gut regional verteilt: Etwas über die Hälfte ist in Göttingen, die anderen verteilen sich zwischen Bad Sachsa, Hann. Münden und Duderstadt.

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Spanier in Göttingen: „Adelante“ geht in die dritte Runde.

Quelle: Heller

Göttingen. Organisiert wird das Projekt „Adelante! Südniedersachsen“ durch die VHS Göttingen sowie die IHK-Geschäftsstelle Göttingen seit 2013. Die Idee dahinter: Hier herrscht Auszubildendenmangel, in Spanien hohe Jugendarbeitslosigkeit, warum also nicht hier berufliche Perspektiven eröffnen? Die bisherigen Erfahrungen mit dem Projekt bewertet Maria Casan von der VHS Göttingen als sehr positiv. „Wer seine Ausbildung hier beendet, wird von den Betrieben übernommen, wir hatten kaum Abbrüche.“ Aus der ersten Kohorte von 2013 gebe es zwar einige Rückkehrer, was aber auch daran lag, dass einige Spanier hier „nur“ ein Betriebspraktikum absolvierten und anschließend ihre Ausbildung in der Heimat fortsetzten.

 
Das hat man nun geändert, wer herkommt, soll auch hierbleiben, das ist das klare Ziel. „Daher haben wir nur junge Menschen ansprechen können, die entweder mit ihrer Ausbildung schon fertig sind oder noch nicht angefangen haben.“ Und noch etwas hat man aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt: Seit Februar gab es für die iberischen Migranten Deutsch-Kurse, um ihnen den Start in Deutschland, aber auch den Einstieg in die Berufsschule deutlich zu erleichtern.

 

Einstiegshilfe war auch eine der treibenden Kräfte, die Spanier für die sechswöchige Praktikumsphase in Gastfamilien unterzubringen. Die Suche nach Gasteltern war dabei so erfolgreich, dass es deutlich mehr Angebote als Gäste gab. Aus dem Angebot der Gastfamilien möchte Maria Casan nun einen Pool bilden, auf den man später einmal zurückgreifen kann. Derweil ist sie gut mit der Begleitung der Spanier beschäftigt – Anmeldung im Einwohnermeldeamt, Bankkonto eröffnen, Arztbesuche „und die sozialpädagogische Betreuung, wenn sie sich einsam fühlen“, meint Casan. „Aber da helfen die Gastfamilien sehr, die kümmern sich rührend um die Gäste.“

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