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30: Mobilitätstalk in Göttingen: Neue Trends in Logistik und Mobilität

Ohne App geht bals nichts mehr 30: Mobilitätstalk in Göttingen: Neue Trends in Logistik und Mobilität

Der vor neun Jahren gegründete Mobilitätstalk steht unter dem Motto: „Neue Trends erkennen, alte hinterfragen.“ Neben Themen wie High-Tech, IT und Gesundheit sind bei der Gesprächsreihe  vor allem Fragen der Logistik- sowie der Verkehrs- und Mobilitätswirtschaft Gegenstand der Diskussion.

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Quelle: Hinzmann/Archiv (Symbolbild)

Göttingen. Sein Konzept habe sich durchgesetzt, konstatiert Gründer Klaus Richter zufrieden. Was 2006 als „Mobilitätstalk Südniedersachsen“ in Göttingen begonnen habe, sei als „Mobilitätstalk der Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg“ zwischen 2008 und 2011 sukzessive in die drei anderen Metropolen exportiert worden. Das Prinzip der Talks sei dabei jedes Mal das gleiche: Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung halten Vorträge zu einem aktuellen Thema. Im Anschluss daran haben die Gäste Gelegenheit, über das Gehörte zu diskutieren sowie sich kennenzulernen. „Netzwerkbildung“ sei das Ziel, so der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Richter, aber auch konkrete  „Geschäftsanbahnungen“.

 
Gegenstand des jüngsten Mobilitätstalks Südniedersachsen, der mit seiner 30. Auflage einen kleinen  Geburtstag feierte, war der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Dem stehe in naher Zukunft einiges an Veränderungen bevor, wie Hartmut Schaper, Referatsleiter Schiene und ÖPNV im Niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium, betonte.

 
Tatsache sei, dass die nachwachsende Generation weniger auf das Auto fixiert sei, der ÖPNV also immer wichtiger werde. Dabei müsse die Planung allerdings darauf ausgerichtet sein, dass der Einzelne seinen Weg von A nach B nicht mehr mit einem einzigen, sondern mit mehreren Verkehrsmitteln innerhalb einer „Mobilitätskette“ zurücklegt. Dabei komme den modernen Kommunikationsmitteln eine fundamentale Bedeutung zu: „Entscheidend für die zukünftige Akzeptanz des ÖPNV ist dessen Einbindung in die Welt der Apps und Smartphones“.

 
Weiter sagte Schaper, dass das Eisenbahnnetz ausgebaut werden und  dort, wo keine Schienen gebaut werden können, der Bus verstärkt zum Einsatz kommen solle. Und zwar sowohl der Elektrobus, dessen Entwicklung von der Landesregierung gefördert werde, als auch der von Ehrenamtlichen gesteuerte Bürgerbus, der Lücken im ÖPNV schließen soll. Schaper betonte, dass durchaus Geld zur Verfügung stehe, dieses aber auch aktiv nachgefragt werden müsse: „Die einzelnen Regionen müssen aufs Land zukommen, nicht umgekehrt.“  

 
Die Finanzierung des Busverkehrs bereite durchaus Sorgen, wie Henning Stahlmann, Geschäftsführer des Zweckverbands Verkehrsverbund  Süd-Niedersachsen (ZVSN), auf Tageblatt-Anfrage mitteilte: „Die Zahl der Schüler sinkt, und damit auch die  Zahl der Fahrgäste.“  Was den Einsatz von Bürgerbussen angeht, ist er optimistisch und spricht von „einem gangbaren Weg“. In punkto moderne Kommunikationsmittel stimmt er mit Schaper völlig überein: „Das ist die Zukunft.“ So werde der Verkehrsverbund bald eine App anbieten, die ihre Nutzer auch mit dynamischen Infos (zum Beispiel, dass ein Bus sich verspätet) versorgt.

 

Von Hauke Rudolph

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