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Innovation unterstützen und fördern

5. Forum Göttinger Unternehmer Innovation unterstützen und fördern

und 120 Unternehmer trafen sich am Donnerstag im CoWorking Space zum 5. Forum Göttinger Unternehmer. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Resonanz.  Netzwerktreffen für Unternehmer gibt es viele in der Region. Doch auf die Zusammensetzung der Gäste kommt es an.

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Quelle: bm

Göttingen.  „Es ist wichtig sich immer wieder in neuen Zusammensetzung zu treffen“, betont Ursula Haufe, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GWG), die das Forum Göttinger Unternehmer bereits zum fünften Mal durchführte. Umso mehr freute sich die Wirtschaftsförderin der Stadt Göttingen über den gelungenen Anlass und die Resonanz am Anlass im CoWorking Space.

„Ein spannender Abend an einem Ort der inspiriert“, sagte dazu Prof. Dr. Frank Albe von der PFH Private Fachhochschule Göttingen, der es sich nehmen lies allen Vorträgen beizuwohnen. Die Referenten des Abends waren hochkarätig. Mit der Fragestellung, welche Innovationshemmnisse innerhalb von KMU existieren und welche Bausteine für eine Innovationskultur sich daraus ableiten lassen, führte Professor Dr. Kilian Bizer vom Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung an der Universität Göttingen ein. Dr. Martina Städtler-Schumann gab einen Einblick in die Innovationskultur bei der Prof. Schumann GmbH. „Führung heisst, das Beste aus anderen zu machen“, sagte sie. Der führende müsse dabei nicht der beste Fachmann sein. Er sollte es anderen ermöglichen, gut in einem Bereich zu sein.

 Die Mitarbeiter brauche eine gute Ausbildung und eine Leistungskultur. Nicht alle wollen unbedingt innovativ sein“, so Städtler-Schumann. Der Einsatz der Mitarbeiter und die Mischung der Gruppen sollte sorgfältig gewählt sein, dann könne ein innovatives Klima entstehen, so Städtler-Schumann. Die psychologischen Bedingungen für Kreativität präsentierten daurafhin Professorin Dr. Margarethe Boos, Leiterin der Abteilung für Sozial- und Kommunikationspsychologie und Doktorandin Julia Gumula. Im Anschluß präsentierte Dr. Peter Oswald, Technologieberater im Auftrag der GWG im Rahmen des Südniedersachsen InnovationsCampus, das neue Angebot einer Technologie- und Innovationsberatung für KMU. Am Ende gab es Gelegenheit für einen Meinungsaustausch beim gemeinsamen Essen.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Göttingen Helmi Behbehani. Für Unternehmer stehe jederzeit die Notwendigkeitan oberster Stelle, innovativ zu sein und sich damit an verändernde Marktbedingungen anzupassen. Doch die Anforderugen der heutigen Zeit sind hoch. „Die Frage nach der Marktfähigkeit müsse ständig überprüft werden“, betont Behbehani. Stetiger Wettbewerbsdruck führe zu immer kürzeren Innovationszyklen, was vor allem für mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung sei. „Netzwerktreffen solcher Art sind wichtig, um die Innovationskraft der Wirtschaft hoch zu halten“, betont Professor Dr. Kilian Bizer. Denn es sei zu beobachten, dass die Innovationsbereitschaft im jahr 2016 nachgelassen habe.

„Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen ziehen sich aus den Innovationsaktivitäten zurück“, so Bizer. Als Grund dafür sieht Bizer vor allem die Finanzierung. Bizer macht aber auch Innovationshemmnisse in der Organisation und Mitarbeiterführung einer Firma aus. „Da kann man durch Netzwerke viel bewegen“, sagt Bizer. Tipps von anderen Firmenchefs können helfen. „Es braucht in der Region viele Netzwerke, damit am Ende das fachlich Spezifische für jeden Unternehmen abgebildet werden kann“, so Bizer. Das Forum Göttinger Unternehmer sei ein Baustein, doch ein Baustein mache noch kein Haus. Trotz boomender Konjunktur in Deutschland seien solche unterstützende Massnahmen wie das Forum Göttinger Unternehmer auch in Zukunft wichtig, um innovative Firmen zu beraten zu fördern und zu unterstützen, so Bizer. bm

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