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50 Jahre Elektro-Firma in Landolfshausen

Kaufmänner mit klarem Kopf 50 Jahre Elektro-Firma in Landolfshausen

Vater, Söhne, Enkel – wenn mehrer Generationen in einem Betrieb arbeiten, „dann muss man einen klaren Kopf bewahren“. Kurt Kaufmann weiß, wovon er spricht. Der 76-Jährige hat die Firma Elektro-Kaufmann vor 50 Jahren in Landolfshausen gegründet. Seitdem ist der Handwerksbetrieb in Familienhand, und die Familie wird immer größer.  „Klarer Kopf“, das hat fünf Jahreszehnte geklappt, vor allem auch in weniger guten Zeiten.

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Drei Generationen an einem Tisch: Matthias, Daniel, Volker und Kurt Kaufmann (von links).

Quelle: Heller

Landolfshausen. Kurt Kaufmann hat 1964 allein angefangen. Nach der Lehre zum Elektro-Installateur in Göttingen bei der Firma Elektro-Licht, nach Gesellenjahren bei Kornmüller in Niedernjesa und beim Fernmeldeamt und nach der Meisterschule in Oldenburg hat er seinen Betrieb im Heimatdorf In der Suhla 11 eröffnet.

„Ein Sprung ins kalte Wasser“, erzählt der „Randeichsfelder“ heute, ein Wagnis, das mit tatkräftiger Unterstützung seiner Ehefrau Christa gelang. Sie hatte das Lebensmittellädchen im Dorf übernommen und damit unter anderem die Meisterschule ihres Mannes finanziert.

Den ersten Gesellen stellte Kaufmann nach zwei Jahren ein. Der erste Lehrling, Heinz Kasper, ist noch heute einer der fünf Meister in der Firma. „Als er damals anfing, ging es mit uns bergauf“, betont der Senior.

35 Mitarbeiter zählt der Betrieb heute, der in den vergangenen fünf Jahrzehnten an die 100 Lehrlinge ausgebildet hat. Darunter auch die Söhne des Gründers, Volker (55) und Matthias (45). Beide sind Elektromeister und gemeinsam mit Vater Kurt Gesellschafter und Geschäftsführer des „ziemlich großen“ Unternehmens.

„Sie müssen so viel verdienen, dass sie eine Familie ernähren können“

80 Prozent ihrer Aufträge erhalten die Kaufmänner aus dem Landkreis Göttingen. Vor allem die Industrie zählt zu ihren Kunden – Mahr, Ottobock,  Novelis, Thies. Aber auch die Universität und der Landkreis geben Schaltanlagen oder Steuer- und Regeltechnik in Landolfshausen in Auftrag. Dem Fußball sind die Handwerker verbunden.

Seit Jahren zeichnen sie für die Elektro-Instandhaltung des Stadions von Hannover 96 verantwortlich. Im heimischen Club TSV-Landolfshausen haben nicht nur alle Kaufmänner gekickt, der Betrieb ist auch Sponsor des Landesligisten.

Wenn die Familie am morgigen Mittwoch das 50. Firmenbestehen feiert, dann gibt es nur wenig, was die Stimmung trüben kann. Der wachsende Facharbeitermangel gehört dazu. Deshalb bilden die Kaufmänner vier junge Leute aus, berichtet Daniel Kaufmann (35), der auch bei Großvater und Vater Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik gelernt hat.

Gute Handwerker seien wichtig, sagt der Gründer und ehemalige Obermeister der Innung, auch deren gute Bezahlung: „Sie müssen so viel verdienen, dass sie eine Familie ernähren können“, sagt der neunfache Großvater und vierfache Urgroßvater.

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