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50 Millionen Euro für den Standort

Hauptversammlung der KWS Saat SE 50 Millionen Euro für den Standort

Gut besucht war die Hauptversammlung der KWS Saat SE. Rund 700 Aktionäre des Pflanzenzüchtungs- und Saatgut-Unternehmens fanden am Donnerstag den Weg nach Einbeck. Gemeinsam blickte man auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

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Quelle: r

Einbeck. „Wir verstehen uns immer noch als mittelständisches Familienunternehmen“, sagte der Vorstandvorsitzende der KWS Saat SE, Hagen Duenbostel, am Rande der Hauptversammlung. Und das trotz eines Umsatzes im Milliardenbereich. KWS hatte das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 5,2 Prozent auf 1037 Millionen Euro abgeschlossen.

Gegen neue Züchtungsmethoden

Während draußen vor der Tür einige Studenten aus Witzenhausen gegen neue Züchtungsmethoden und Gentechnik bei Saatgut mit Trillerpfeifen und Plakaten demonstrierten, hatten die anwesenden Aktionäre im Foyer mehr als nur gute Gründe, zufrieden zu sein. Denn trotz historisch niedriger Preise für Mais und Getreide und der damit verbundenen finanziellen Misere vieler Landwirte spürt man davon bei KWS wenig. Das schlägt sich im Aktienkurs nieder. 2004 notierte die KWS-Aktie noch bei 47 Euro. Seitdem ging es bergauf. Heute notiert der Titel bei 277 Euro. „Aussäen muss der Landwirt immer“, erklärte Duenbostel. Entsprechend genehmigten die Aktionäre die Dividende von 3 Euro pro Aktie.

Veränderungen im KWS-Aufsichtsrat

Die heutige KWS Saat SE wurde 1856 in Klein Wanzleben bei Magdeburg gegründet. Seitdem wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. KWS beschäftigt 4850 Mitarbeiter in 70 Ländern. Über 50 Prozent der KWS-Aktien halten heute die Familien Büchting und Arend Oetker – der 77-Jährige legte auf der diesjährigen Hauptversammlung sein KWS-Aufsichtsratsmandat nieder, wurde jedoch zum Ehrenmitglied des Aufsichtsrates gewählt. Für ihn wurde seine Tochter Marie Theres Schnell mit Mehrheit als neues Aufsichtsratsmitglied bestätigt. bm

Um im hart umkämpften Markt zu bestehen, treibt KWS die Produktentwicklung in allen Kulturarten voran: Allein 397 neue Sorten brachten die Einbecker im Geschäftsjahr 2015/2016 auf den Markt. Man investiert auch in den Standort in Einbeck. „Die Gesamtinvestitionen werden rund 100 Millionen Euro betragen“, erläutert Duenbostel. Davon fließen in den nächsten drei Jahren 41 Millionen Euro in die Kapazitätserweiterung der Zuckerrübenproduktion am Standort Einbeck. Unter anderem ist ein neues Logistikzentrum in Bau. Zudem wurde die Fläche der Gewächshäuser für 6 Millionen Euro auf 20 000 Quadratmeter (rund drei Fußballfelder) und die Kantine für 2,4 Millionen Euro erweitert.

Von Bernard Marks

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