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Aldi will von Hedemünden nach Lutterberg umziehen

Erweiterung des Zentrallagers Aldi will von Hedemünden nach Lutterberg umziehen

Das Zentrallager von Aldi Nord in Hedemünden ist an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Eine Erweiterung vor Ort ist nicht möglich, daher hat der Discounter in Lutterberg, Gemeinde Staufenberg, angefragt, ob es entsprechende Flächen gibt. Dort müssen nun Orts- und Gemeinderat entscheiden.

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Das Aldi-Zentrallager in Hedemünden: Platz reicht nicht mehr aus.

Quelle: Hinzmann

Hedemünden/Lutterberg. Eigentlich wollte der Lebensmittelhändler Aldi Nord, der bereits seit Jahrzehnten ein Zentrallager in Hedemünden unterhält, an dem Standort festhalten. Von Hedemünden aus werden über 30 Aldi-Märkte in Südniedersachsen und Nord-Hessen mit Lebensmitteln versorgt, hier arbeiten etwa 180 Mitarbeiter. Doch Veränderungen im Lebensmittelhandel, insbesondere mehr frische Lebensmittel und ein größeres Sortiment, haben die Ansprüche an die Lagerkapazitäten verändert.

„Wir hatten ein Gespräch mit Aldi-Vertretern über die Ausweitungswünsche“, berichtet Harald Wegener, Bürgermeister Hann. Mündens. Aldi suchte eine Fläche von 100 000 bis 150 000 Quadratmetern. Es gab zwei Alternativen: Eine lag zwar an der untersten Grenze des Flächenbedarfs, bot aber nicht den dafür notwendigen Zuschnitt. Eine zweite Fläche hatte eine leichte Hanglage und lag teilweise in einem Naturschutzgebiet. „Wir haben viel Wald, Hanglagen und ein Naturschutzgebiet“, so Wegener. „Da hilft auch der politische Wille nicht.“

So ganz sei es zwar noch nicht entschieden, ob Aldi komplett aus Hedemünden weggeht, aber falls doch, ist sich Wegener sicher, dass sich relativ schnell ein logistikaffines Unternehmen als Nachnutzer für das Gelände in Nähe der Autobahn findet. Mit Aldi würde jedoch zunächst erst einmal einer der zehn größten Gewerbesteuerzahler Hann. Mündens verschwinden.

Etwas weiter südlich in der Gemeinde Staufenberg sind derweil der Gemeinderat sowie der Ortsrat Lutterberg mit der Anfrage von Aldi befasst. Bernd Grebenstein, Staufenbergs Gemeindebürgermeister, rechnet damit, dass bis Ende September eine Grundsatzentscheidung gefällt sein wird.

Insbesondere sei das tatsächliche Lkw-Verkehrsaufkommen für die Ortschaften Lutterberg und Landwehrhagen sowie die Lärmbelastung am neuen Standort zu ermitteln. „Es gibt gewisse Ängste wegen zusätzlichem Läm und der Verkehrbelastung, so Grebenstein. „Diese nehmen wir sehr ernst.“ Aldi habe sich jedoch schon bereiterklärt, über das nötige Maß hinaus Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen – durch Lärmschutzwände, den Gebäudekörper an sich sowie eine niedrigere Bauweise.

Fällt die Entscheidung der Räte positiv aus, rechnet Grebenstein mit einem Komplettumzug von Aldi. Zuvor müssten jedoch noch die Grundstückseigentümer einem Verkauf zustimmen und anschließend der Flächennutzungsplan geändert werden. Denn bislang ist das rund 250 000 Quadratmeter große Areal noch als landwirtschaftliche Nutzfläche ausgewiesen. „Im günstigsten Fall dauert es noch zwei, eher drei Jahre, bis die ersten Lkw rollen“, so Grebenstein.

Von Sven Grünewald

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