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„Alle Menschen wollen Physik“

„Physik im Advent“ „Alle Menschen wollen Physik“

Das Projekt „Physik im Advent“ der Universität Göttingen und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ist ein Exot unter den Teilnehmern des Innovationspreises.

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Quelle: r

Göttingen. „Für eine Idee ausgezeichnet zu werden, mit der sich kein Geld verdienen lässt, ist schon erstaunlich“, sagt Prof. Arnulf Quadt von der Fakultät für Physik. Die Jury war derart angetan, dass „PiA“ mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Bewerber mit bis zu 20 Mitarbeitern“ geehrt wurde.

Experimenteller Adventskalender

24 Experimente, knifflige physikalische Rätsel und attraktive Preise: In der Vorweihnachtszeit wird seit 2013 täglich auf der Internetseite per Video ein Experiment vorgestellt. Interessierte Schüler können dies nachmachen und anschließend Fragen dazu beantworten. Die besten Teilnehmer werden prämiert.

„Wir vermitteln, wie viel Spaß Physik macht“, erklärt Quadt. Die Marke von einer Million Klicks ist längst erreicht, bis zu 35 000 Besucher tummeln sich täglich auf der Website - die Hälfte davon sind Mädchen, was für Quadt beweist: „Alle Menschen wollen Physik.“

Der Professor, der unter anderem in Oxford studierte, will „den Nachwuchs anstacheln und für Physik zu begeistern“. Das ist ihm und seinem Team gelungen. Inzwischen habe sich eine Eigendynamik entwickelt, Schüler aus ganz Europa und den USA beteiligen sich an PiA und „in der Pause ist es während der Adventszeit ein großes Gesprächsthema“, weiß Quadt.

Professionell und alltagstauglich

Einen wichtigen Anteil am Erfolg trägt auch Sascha Prinz, der die zahlreichen Filme produziert. „Dabei achten wir neben einem hohen Maß an Professionalität auch darauf, dass alles alltagstauglich erscheint. Weil Physik nun mal jeden Moment in unserem Alltag abläuft“, sagt Prinz.

Nicht zum Prinz, sondern zum König des deutschen Basketballs fuhr der Gewinner des Wettbewerbs 2015: Er durfte Dirk Nowitzki in Dallas besuchen und beim NBA-Spiel bewundern. Den Kontakt stellte Quadt über Holger Geschwindner, Nowitzkis Privattrainer und früher Spieler in Göttingen, her. „Er war sofort begeistert und hat sich wie ein kleines Kind gefreut, weil er von Haus aus selbst Physiker ist“, so Quadt.

Ein durchschlagender Erfolg wurde auch das im vergangenen Jahr erstmals organisierte „Physik für Flüchtlinge“, das aus PiA hervorgegangen ist. 1100 Freiwillige beteiligten sich an 20 Standorten als Helfer. „Es ist das einzige bundesweite Flüchtlingsprojekt“, betont Quadt stolz. Und die Flüchtlinge: Die sind restlos begeistert.

Mehr Infotmationen unter: www.physik-im-advent.de

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