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Andy Stützer entwickelt Fachwerk-App für Landkreis Göttingen

Innovationspreis: Fachwerk soll das 21. Jahrhundert überleben Andy Stützer entwickelt Fachwerk-App für Landkreis Göttingen

76 Firmen und Institutionen haben sich um den Innovationspreis 2014 des Landkreises Göttingen beworben. Nicht alle konnten gewinnen, obwohl viele Ideen und Erfindungen einen Preis verdient hätten. Das Tageblatt stellt alle Teilnehmer und ihre Innovationen vor. Heute: Andy Stützers digitaler Reisebegleiter Fachwerk-App.

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Entwickelt Fachwerk-App: Handwerksmeister Andy Stützer.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mehr als zwei Millionen Fachwerkhäuser gibt es in Deutschland. Zu rund 6000 dieser Gebäude bietet die Fachwerk-App von Andy Stützer (34) bereits Informationen. Seit zwei Jahren entwickelt der Meister und Restaurator im Zimmererhandwerk den digitalen Reisebegleiter, der sich auf Smartphone oder Tablet nutzen lässt. Mit ihr hat er sich um den Innovationspreis des Landkreises Göttingen beworben. Zehn Freunde unterstützen Stützer  beim Recherchieren, Fotografieren und Schreiben. Sie helfen beim Aktualisieren der Karten und dem Sprechen von Audioguides.

Seit vergangenem Jahr arbeitet der Göttinger mit dem Verein Deutsche Fachwerkstraße zusammen, deren Städtetouren er präsentiert. Mehr als 100 europäische Fachwerkmuseen sind über die App zu finden, betont der Erfinder. Fachwerkhotels und -gaststätten werden vorgestellt. Es gibt eine Infothek mit Links zur Sanierung von Fachwerkhäusern und zum Holzschutz etwa gegen Schädlinge wie den Hausbock.

Über die externe Börse fachwerkhaus-kaufen.de lassen sich Gebäude vorstellen und erwerben. Stützer: „Nur wenn die Häuser bewohnt sind, werden sie auch erhalten.“ Das Interesse am Thema erwachte bei dem jungen Handwerksmeister, der aus der Fachwerkstadt Mühlhausen stammt, bereits in der Kindheit. Der Vater hat eine Baufirma. Stützer lernte erst Zimmermann, bildete sich dann zum staatlich geprüften Bautechniker weiter und machte 2006 seinen Abschluss als Meister und Restaurator. Er sei bereits viel in Deutschland herumgekommen, berichte er. „Ich habe mich oft geärgert, dass mir manche schönen Gebäude in Seitenstraßen entgangen sind, weil ich sie nicht gefunden habe“, erzählt er. So kam ihm die Idee, die Häuser zu dokumentieren. Mit Gleichgesinnten gründete Stützer 2009 die Initiative „Fachwerkfreunde“. Sie richteten eine gleichnamige Internetseite ein, auf der sie Gebäude präsentieren. Bei Facebook haben sie 13 000 Follower.

Ihre 90 Videos bei Youtube seien bereits 100 000 Mal angeklickt worden, berichtet der Mühlhäuser. „Wir wollen einen Beitrag leisten, dass das Fachwerk das 21. Jahrhundert übersteht“, sagt Stützer.

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