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Arbeitgebermarketing hilft UMG-Gastronomie Göttingen

Gesicht zeigen Arbeitgebermarketing hilft UMG-Gastronomie Göttingen

Arbeitgebermarketing heißt zunächst: Reflexion über das eigene Unternehmenshandeln. Kleine und mittlere Unternehmen erzählen, was ihnen die Teilnahme am Arbeitgebermarketing-Workshop „Topas“ gebracht hat.

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Arbeitgebermarketing heißt zunächst: Reflexion über das eigene Unternehmenshandeln. Kleine und mittlere Unternehmen erzählen, was ihnen die Teilnahme am Arbeitgebermarketing-Workshop „Topas“ gebracht hat.

Göttingen. Die „UMG Gastronomie GmbH“ versorgt nicht nur das Klinikum, sondern auch andere Krankenhäuser, soziale Einrichtungen sowie Kantinen und bietet darüber hinaus Catering-Services für Firmen und Privatpersonen. Als eigenständiges Unternehmen ist sie Bewerbern jedoch kaum bekannt.

Rund 2,3 Mio. Mahlzeiten bereiten die Köche der UMG Gastronomie jedes Jahr zu. Mit knapp 300 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 14 Mio. Euro ist das Unternehmen eines der größten seiner Branche in Südniedersachsen. Und ein, wie Personalleiterin Sabine Löwe betont, „attraktiver Arbeitgeber“ für kaufmännisches, Küchen-, Catering- und Logistik-Personal sowie für angehende Köche, Systemgastronomen, Lagerlogistiker und Kaufleute.

Das Problem: Dass die UMG Gastronomie seit ihrer Abspaltung vom Klinikum im Jahr 2006 eine eigenständige GmbH ist – mit der Universität als Gesellschafterin –wissen nur die wenigsten. Die Folge: Bewerbungen sind vergleichsweise rar, sowohl für offene Stellen als auch auf Ausbildungsplätze.

Was können wir dagegen tun, fragten sich die Verantwortlichen. Und machten beim Topas-Workshop der Südniedersachsenstiftung mit. Dabei gelangten sie zu zwei Einsichten.

Zum einen die, dass ihr Betrieb bereits vieles richtig macht. „Wir zahlen unsere Gehälter pünktlich, übernehmen freiwillige soziale Leistungen, verfügen über ein betriebliches Gesundheitsmanagement, bieten Fortbildungen an und, was in der Branche die Ausnahme darstellt, haben geregelte Arbeitszeiten“, sagt Geschäftsführer Peter Schierschke.

Die zweite Einsicht: Diese Stärken müssen mehr kommuniziert und nach außen getragen werden. Der UMG Gastronomie sei im Grunde viel zu wenig bewusst, welch guter Arbeitgeber sie eigentlich sei, reflektiert Kathrin John, Leiterin der Organisationsentwicklung.

Daher wurde die Homepage freundlicher und informativer gestaltet und zeigt viele Angestellte: „Wir wollen Gesicht zeigen“, sagt Schierschke. Auch die Stellenanzeigen wurden neu konzipiert: weniger bürokratisch, anschaulicher formuliert, Smartphone-kompatibel.

Außerdem ist die UMG Gastronomie mittlerweile auch auf Facebook präsent sowie in Schulen: In der Bonifatiusschule wurden Ernährungs-Workshops abgehalten und Kochkurse gegeben, mit der IGS Geismar laufen Gespräche über ähnliche Aktivitäten.

Auch der Umgang mit Bewerbern und neuen Mitarbeitern soll anders werden mit zeitnahen schriftlichen Rückmeldungen, Willkommensmappen und persönlicher Begrüßung der neuen Mitarbeiter durch die Geschäftsführung. Zudem soll es genügend Zeit für die Einarbeitung geben und spätestens nach einer Woche ein erstes Feedbackgespräch. So etwas spreche sich herum, sagt Löwe: „Mund-zu-Mund-Propaganda ist für uns die beste Werbung.“

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