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Arbeitslosenzahlen in Südniedersachsen sinken weiter

Februar 2015 Arbeitslosenzahlen in Südniedersachsen sinken weiter

Die Zahl der Arbeitslosen in Südniedersachsen sinkt weiter. Im Februar allerdings nur langsam, teilt die Agentur für Arbeit Göttingen weiter mit. „Leicht rückläufig“ sei die Zahl der Arbeitslosen, heißt es im Arbeitsmarktbericht für Februar.

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Quelle: Klocke (Symbolfoto)

Göttingen. In Zahlen bedeutet das: Mit 16 039 Menschen gab es 252 Arbeitslose weniger als im Januar – eine Verringerung um 1,5 Prozent.
Gegenüber dem Februar 2014 ging die Arbeitslosenzahl deutlicher zurück: um 1260 oder 7,3 Prozent. Damit betrug die Arbeitslosenquote im Februar 2015 6,8 Prozent. Im Februar 2014 waren es noch 7,3 Prozent gewesen.

Angestiegen gegenüber Januar ist hingegen die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahren – um 41 oder 3,3 Prozent. Dies sei allerdings nur ein saisonaler Effekt, erklärt Klaus-Dieter Gläser, Geschäftsführer der Göttinger Arbeitsagentur. Der Grund: Nach Ende der Berufsausbildung melden sich die nicht übernommenen Absolventen erst einmal arbeitslos. Demgegenüber gab es im Februar weniger ältere Arbeitslose. Deren Zahl sank auf 5442 – ein Rückgang um 145 Personen oder um 2,6 Prozent.

Unterschiedlich fiel der Rückgang der Arbeitslosenzahl in den einzelnen Landkreisen aus. Während die Quote im Landkreis Northeim nur um 2,9 Prozent zurückging, waren es in Stadt und Landkreis Göttingen 6,9 und im Landkreis Osterode sogar 15,9 Prozent.

Dass sich die positive Entwicklung fortsetzt, ist wahrscheinlich. „Der Bedarf an Arbeitskräften in der Region liegt weiterhin deutlich über Vorjahresniveau“, stellt Gläser fest. Seit Jahresbeginn seien der Arbeitsagentur 20,5 Prozent mehr freie Stellen als im Vorjahreszeitraum gemeldet worden. Im Februar gab es aus Wirtschaft und Verwaltung 1133 neue Stellenangebote, 996 davon sozialversicherungspflichtig.

Gläser: „Insgesamt waren 2647 Arbeitsofferten für den Agenturbezirk Göttingen gemeldet, 519 oder 24,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist.“ Besonders gefragt seien derzeit Arbeitnehmer aus den Bereichen Metallbearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugtechniker und Mitarbeiter für Verkehrs- und Logistikberufe. Nachfrage gibt es auch im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in medizinischen und nichtmedizinischen Gesundheitsberufen.

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