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Arbeitslosigkeit in Göttingen sinkt weiter

Arbeitsmarkt Arbeitslosigkeit in Göttingen sinkt weiter

Der Oktober brachte für die beiden zum Agenturbezirk Göttingen zählenden Landkreise Northeim und Göttingen erneut weniger Arbeitslosenzahlen. Hier sank der Wert sowohl gegenüber September als auch gegenüber Oktober 2016. Die Arbeitslosenquote liegt neu bei 5,7 Prozent.

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Agentur für Arbeit in Göttingen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Arbeitsmarkt in Südniedersachsen entwickelt sich weiterhin positiv. Im Landkreis Northeim waren im zurückliegenden Monat 3825 Menschen bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 18 oder 0,5 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl um 253 beziehungsweise 6,2 Prozent“, teilte die Agentur für Arbeit am Donnerstag mit. Die Arbeitslosenquote betrage dort aktuell 5,5 Prozent und liege damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Landkreis Göttingen waren im Oktober 9726 Menschen arbeitslos, meldet die Agentur für Arbeit. Gegenüber September sank der Wert um 117 oder 1,2 Prozent, im Vergleich zum Oktober 2016 um 122 beziehungsweise 1,2 Prozent. Für den Landkreis Göttingen ist für den Monat Oktober eine Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent zu notieren. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 5,9 Prozent betragen.

Im Oktober waren im Agenturbezirk insgesamt 13551 Menschen arbeitslos. Das sind 135 beziehungsweise 1,0 Prozent weniger als im September. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl um 375 oder 2,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 5,7 Prozent und somit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert, so die Arbeitsagentur. Insbesondere der saisonal bedingte Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren habe sich hier bemerkbar gemacht. Gegenüber dem Vormonat waren 188 junge Menschen weniger arbeitslos gemeldet (11,5 Prozent ). Hier wirkte sich der Studienbeginn im Oktober aus, da sich viele Schulabgänger bis zum Semesterbeginn arbeitslos gemeldet hatten.

Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, lenkte am Donnerstag anlässlich des FrauenInfoTages in der Arbeitsagentur das Augenmerk auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen: „Der Arbeitsmarkt ist in den letzten fünf bis zehn Jahren eindeutig weiblicher geworden.“ Das lasse sich sowohl in den Zahlen der Arbeitslosen-, als auch in den Zahlen der Beschäftigungsstatistiken ablesen. Die Ursachen hierfür seien vielfältig. „Ein Punkt ist sicherlich das in den letzten Jahren verbesserte Betreuungsangebot. Aber auch der stetig wachsende Bedarf an Arbeitskräften aufgrund konjunktureller wie demografischer Entwicklungen hat gute Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen eröffnet, insbesondere im Dienstleistungssektor, in dem traditionell Frauen stark vertreten sind.“ Dementsprechend stieg die Beschäftigungsquote von Frauen im Agenturbezirk Göttingen von Juni 2013 bis Jahresmitte 2016 um 3,9 Prozentpunkte, von 48,5 Prozent auf 52,4 Prozent.

Im zurückliegenden Monat waren 6035 Frauen bei der Arbeitsagentur und den Jobcentern arbeitslos gemeldet, 98 weniger als im September und 178 weniger als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil an allen Arbeitslosen im Agenturbezirk liegt bei 44,5 Prozent. Von Oktober 2012 bis Oktober 2017 sank die Zahl arbeitsloser Frauen im Agenturbezirk Göttingen um 962. Das entspricht einem Rückgang von rund 14 Prozent. Auf Seiten der Beschäftigungsentwicklung sind Frauen laut Angaben der Agentur für Arbeit ebenfalls auf dem Vormarsch: von 2012 bis 2017 (jeweils Daten 1. Quartal) stieg die Zahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Frauen um rund 6.000 auf 82777. Das entspreche einer Steigerung von 7,8 Prozent. „Trotz der guten Beschäftigungschancen von Frauen gibt es noch viel zu tun“, mahnt Agenturchef Gläser.

Neben den rückläufigen Arbeitslosenzahlen ist mittlerweile auch das hohe Angebot offener Stellen in der Region Alltag geworden. Im Oktober meldeten Wirtschaft und Verwaltung der Arbeitsagentur insgesamt 1329 neue Arbeitsofferten. Das waren zwar 76 weniger als im September, jedoch 95 mehr als vor Jahresfrist. Der Stellenbestand betrug 4269 und lag damit 23,8% über dem Vorjahreswert.

Ergänzend zur Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, die aber zum Beispiel im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden. Die Unterbeschäftigung betrug nach vorläufigen Angaben im Oktober 18.219. Damit sank der Wert um 310 beziehungsweise 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Von Bernard Marks

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