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Aus für das RegJo-Magazin

Insolvenz Aus für das RegJo-Magazin

Das RegJo Südniedersachsen steht vor dem Aus. Die Polygo Verlag GmbH, die in Südniedersachsen, Hannover und gesamt Niedersachsen erscheinende RegJo-Magazine herausgibt, hat am 1. Dezember 2016 beim Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt.

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Die letzte Ausgabe des RegJo Südniedersachsen?

Quelle: r

Göttingen. Das Insolvenzgericht hat zunächst den Hamburger Rechtsanwalt Dr. Jens-Sören Schröder aus der Kanzlei Johlke Niethammer & Partner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Dieser prüft derzeit die Vermögenssituation und die Fortführungsaussichten des Unternehmens. Betroffen von der Insolvenz sind sieben Arbeitnehmer an den beiden Standorten Göttingen und Hamburg.

„Aktuell ist eine RegJo-Ausgabe fertiggestellt, die Kosten für den Druck des Magazins können jedoch nicht beglichen werden“, sagt Anwalt Markus Lüdtke auf Anfrage. Es sei nun zu klären, inwieweit Anzeigenkunden dieser Ausgabe noch nicht bezahlt haben und ob diese Einnahmen den Druck finanzieren können. Wie es weitergeht, ist derzeit noch offen. Gegenwärtig werden Investoren für eine mögliche Übernahme des Verlages gesucht.

Der Geschäftsführer des Regionalverbands Südniedersachsen, Rüdiger Reyhn, bedauert den Beginn des Insolvenzverfahrens. Der Verband war Initiator und lange Zeit Mitherausgeber des Magazins RegJo Südniedersachsen. „Das Magazin hat viel für das Zusammenwachsen der Region Südniedersachsen getan. Die Zusammenarbeit war stets konstruktiv“, betont Reyhn. Das Verhältnis zwischen dem Verband und Verlags-Inhaber Thomas Wirth sei nach wie vor gut.

Der Regionalverband hatte sich finanziell zwar nicht direkt am RegJo-Magazin beteiligt, unterstützte die Publikation aber mit redaktionellen Ideen und vermittelte Kontakte. „Ich hoffe, der Verlag findet noch einmal einen Investor, damit das Produkt weiterleben kann“, sagt Reyhn.

Überrascht vom Insolvenzantrag sind unterdessen einige Anzeigekunden des Magazins RegJo. Ein langjähriger Kunde berichtet zum Beispiel, dass seine Anzeige für die dritte und bislang letzte Ausgabe des RegJo Südniedersachsens bereits berechnet und bezahlt wurde - obwohl die Ausgabe bisher lediglich online erschienen ist. Die Anzeigenpreise werden hingegen für die gedruckte Ausgabe aufgerufen. Online erschienen ist die Ausgabe am 3. November, einen Monat vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Das RegJo Südniedersachsen wurde 1996 gegründet. In diesem Jahr feierte die Publikation entsprechend das 20. Jahr ihres Bestehens. Von der Insolvenz ist auch das Polo-Sport-Magazin Polo+10 betroffen. bm

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