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Austauschmöglichkeit für junge Chefs

Wirtschaftsjunioren helfen sich gegenseitig Austauschmöglichkeit für junge Chefs

Interessenverbände, Branchennetzwerke, wirtschaftlich Interessierte – in der Region gibt es zahlreiche Wirtschaftsorganisationen. Wir stellen sie vor. Heute: die Wirtschaftsjunioren.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. „Wer in Führungspositionen aufsteigt, hat viele Fragen“, weiß Architekt Georg Brune (38), der Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Göttingen. Das Netzwerk für junge Führungskräfte bietet seinen 40 Mitgliedern in der Region, darunter ein Drittel Frauen, Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Fortbildung.

„Die Gesprächsthemen gehen uns nicht aus“, berichtet Brune von den monatlichen Stammtischen im Göttinger Lokal Havanna. Die zehn bis 20 Teilnehmer, darunter oft Gäste, besprechen unter anderem, wie sich der Übergang vom Kollegen zum Vorgesetzten hinbekommen lässt. Sie erörtern, wie ein Chef Mitarbeiter führt und motiviert.

„Oft geht es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, ergänzt Rechtsanwalt Leif Aertel (39). Viele Mitglieder, so der WJ-Vorstand, hätten kleine Kinder. In ihren Betrieben setzten sie sich für Familienfreundlichkeit ein. „Bei uns im Büro bieten wir zum Beispiel Teilzeitmodelle an“, sagt Brune.

Bei den Diskussionen kommen den Mitgliedern Ideen für Veranstaltungen. Die Wirtschaftsjunioren organisieren parallel zu den Stammtischen monatlich Vorträge oder Workshops. „Wir haben uns zum Beispiel mit Wissensmanagement beschäftigt“, sagt WJ-Vorstand Sascha John (35). Wie lässt sich bei Mitarbeiterfluktuation das Wissen im Betrieb halten?

Der Kreisverband besucht zudem Firmen. „Wir haben uns bei Ottobock die Biogas-Anlage erklären lassen“, erinnert sich WJ-Vorstand Erik Albrecht-Laatsch (38), der bei dem Duderstädter Unternehmen als Ingenieur tätig ist. Zu solchen Veranstaltungen kommen auch Wirtschaftsjunioren benachbarter Kreise. Mit dabei sind zudem oft Mitglieder des Clubs der Göttiger Wirtschaft. Dorthin können die Junioren wechseln, wenn sie mit 40 Jahren die Altersgrenze überschreiten.

Das Höchstalter zwingt zu permanenter Werbung, um die Mitgliederzahl zu halten. „Wir sprechen Bekannte an“, sagt Brune. Ehemalige machen junge Führungskräfte auf die Junioren aufmerksam. Kontakte stellt zudem die Industrie- und Handelskammer her, die beim Netzwerk die Geschäftsführung übernimmt. In Göttingen hat derzeit IHK-Mitarbeiterin Michaela Hundertmark (48) diese Aufgabe. Einige wenige kommen über das Internet dazu.

„Nicht interessiert sind wir an Personen, die in einem Netzwerk lediglich die Chance zur Geschäftsanbahnung sehen“, stellt Kreissprecher Brune klar. Die Basis für einen guten Austausch sei uneigennütziges Interesse am anderen.

In Deutschland gibt es 10000 Wirtschaftsjunioren, die in 230 Clubs organisiert sind.

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