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Simulation des Alters

Pflegebörse in Göttingen Simulation des Alters

Mögliche Azubis auf der einen Seite, ausgebildete Pflegekräfte auf der anderen: Auf der Pflegebörse der Arbeitsagentur und dem Verein Gesundheitsregion Göttingen informierten sich rund 500 junge Menschen über Gesundheitsberufe - und bahnten teilweise schon Kontakte an.

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So fühlt sich das Alter an: Simulationsanzug.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Unter den Besuchern waren viele Schülergruppen der neunten bis dreizehnten Klassen sowie Erwachsene, die entweder nach einer Pause wieder in den Beruf zurückwollen oder eine Umschulung machen möchten. Erwartungsgemäß waren Frauen klar in der Mehrheit.

Die 27 Aussteller zeigten sich überwiegend zufrieden. „Wir haben mehrere Bewerbungen von Fachkräften“, sagte Eric Wachowski vom Phönix-Seniorenzentrum am Steinsgraben in Göttingen. Wenn Betrieb und Bewerber meinten, es passe, „können die neuen Kollegen sofort anfangen“. Keine ausgebildeten Kräfte, sondern Schüler sucht die Malteser Berufsfachschule für Pflegekräfte aus Duderstadt. „Wir hatten eine ganze Reihe von Interessentinnen“, berichtet Jaqueline Haase. Viele seien mittleren Alters gewesen und hätten sich für die einjährige Ausbildung zur Alltags- und Demenzbegleiterin interessiert. André König vom Sanitätshaus O.R.T. informierte unter anderem über die Ausbildung zum Orthopädie-Schumacher: „Dieser Beruf stieß durchaus auf Interesse, viele kannten ihn überhaupt nicht.“ Es gab auch Firmen, die nicht ganz so zufrieden waren. „Es hätten mehr Besucher sein können“, resümierte André Sosinski von der Zeitarbeitsfirma Pluss Personalmanagement.

Statt Geschenken und Süßigkeiten für die Besucher hatte die Neurologische Fachpflege Fichteneck aus Braunlage einen Alterssimulationsanzug, ein Atmungsgerät und ein Snoezelen-Sofa für die Entspannung mitgebracht. Einrichtungsleiterin Regina Grondey: „So etwas zieht die Besucher an.“

Die Besucher: Unter ihnen befanden sich auch Adrian (20) und Stefano (19). Sie wollten beide keine Banker werden und viel Geld verdienen, sondern einen Beruf ergreifen, in dem sie Menschen helfen können. Tugce von der Astrid-Lindgren-Schule in Duderstadt erzählte unterdessen, was angehende Pflegekräfte laut Aussteller mitbringen müssen: „Motivation, Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, pünktlich zu sein.“ Die 16-Jährige tendiert zu einer Ausbildung als Zahnarzthelferin, ihre beiden gleichaltrigen Mitschülerinnen Fatima und Sadbera wollen ein Praktikum machen, um zu sehen, ob die Pflege für sie das Richtige ist.

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