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Locomore fährt wieder

Mobilität Locomore fährt wieder

Locomore will den Zugbetrieb auf der Trasse Berlin-Stuttgart am 24. August wieder aufnehmen. Auch Göttingen ist in das Streckennetz integriert. Dabei übernimmt das tschechische Unternehmen Leo Express den Betrieb und der Fernbusbetreiber Flixbus den Vertrieb der Tickets.

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Ein Locomore Zug in Göttingen

Quelle: r

Göttingen. Der private Fernzug Locomore nimmt am 24. August auf der Trasse Berlin – Stuttgart mit jeweiligem Halt in Göttingen seine Fahrt wieder auf. Dabei übernimmt das tschechische Unternehmen Leo Express den Betrieb und der Fernbusbetreiber Flixbus den Vertrieb der Tickets.

Göttingen ist bereits seit 2013 im FlixBus-Streckennetz integriert – der Halt findet seither regen Anklang. „Allein 2016 nutzten lautet Aussagen des Fernbusunternehmens rund 200000 Fahrgäste ab Göttingen das FlixBus-Angebot, mit dem von hier aus direkt über 70 Ziele in ganz Europa erreicht werden können. „Wir freuen uns sehr, dass durch die Kooperation mit dem Fernzug-Startup „Locomore“ Fernbus und Bahn ideal vernetzt werden. Die Universitätsstadt ist somit ein perfekter Umsteigepunkt für Reisende und schafft durch die Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln eine weitere attraktive Alternative zum eigenen Auto“, unterstreicht FlixBus-Gründer und Geschäftsführer André Schwämmlein gegenüber dem Tageblatt. Fahrgäste ab Göttingen können aktuell bereits ab 9.90 Euro beispielsweise nach Berlin fahren. Der Zug verlässt Göttingen erstmals in Richtung Berlin am 25. August um 10.20 Uhr und nach Stuttgart erstmals am 24. August um 17.42 Uhr.

Locomore hatte seit Dezember 2016 einen Zug betrieben, der von Stuttgart nach Berlin und zurück verkehrte. Und das bis in den Mai hinein, als der Fernzugbetreiber Insolvenz anmelden musste. „Leider konnten wir aktuell nicht alle Verbindlichkeiten bedienen“, hieß es damals in der Erklärung. Die Zahl der Fahrgäste und die Einnahmen pro Fahrgast seien zwar kontinuierlich gestiegen, aber nicht schnell genug, um die Kosten zu decken. Das soll sich ändern. Fernbusanbieter FlixBus unterstützt die Wiederaufnahme des Locomore-Zugs nach der Insolvenz des Fernzug-Startups durch eine groß angelegte Kooperation.

LEO Express ist ein privates Verkehrsunternehmen und wurde 2009 in Prag, Tschechien gegründet. Unter Geschäftsführer Peter Köhler hat LEO Express hat in den letzten fünf Jahren die besten Ergebnisse der Industrie im Bereich Zuverlässigkeit, Fahrgastsicherheit und Pünktlichkeit erreicht. Seit 2015 kooperiert LEO Express mit FlixBus bereits auf Zugverkehren in Tschechien und der Slowakei.

FlixBus ist ein junger europaweit agierender Mobilitätsanbieter. Seit 2013 bieten die grünen FlixBusse eine preiswerte Art des Reisens. Dank datengetriebener Technologie hinsichtlich Streckennetzplanung, Yield Management und einer innovativen Buchungsplattform bietet FlixBus mittlerweile Europas größtes Fernbusnetz mit 200000 täglichen Verbindungen zu 1200 Zielen in 26 Ländern.

André Schwämmlein, FlixBus-Gründer und Geschäftsführer: „Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass Mobilität nicht teuer sein muss, wenn man die entsprechende Auslastung erreicht. Wir sind überzeugt, dass wir über die FlixBus-Plattform die nötige Zahl an Kunden gewinnen, um einen nachhaltigen Betrieb der Locomore-Strecken auch bei günstigen Ticketpreisen zu ermöglichen. Zeitgleich profitieren wir durch die intermodale Integration in unser Fernbusnetz von neuen Zielgruppen für die FlixBusse.“

Bahntickets für die Locomore-Strecken werden ab sofort über die internationale FlixBus-Plattform und alle Vertriebswege des Fernbusanbieters verkauft. Dabei lockt das Unternehmen ab sofort bis morgigen Freitag 9999 Aktionstickets für 9,90 Euro an. Einzelheiten dazu gibt es unter www.flixbus.de/locomore.

Von Ferdinand Jacksch

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