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Bauingenieur Jan Grünewald für Spezialauftrag in Schloss Elmau

Solebad im Luxushotel Bauingenieur Jan Grünewald für Spezialauftrag in Schloss Elmau

„Schöner geht es nicht“, meint der Schedener Diplom-Bauingenieur Jan Grünewald (36) über den Traktneubau des bayrischen Hotels Schloss Elmau. Dort kommen Ende der Woche die Führer der wichtigsten Staaten der Erde zum G7-Gipfel zusammen. An den Bauarbeiten war die Schedener Firma Grünewald Planen, Bauen, Leben beteiligt.

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Ort des G7-Gipfels: Schloss Elmau in Bayern.

Quelle: EF

Scheden. Das Unternehmen, das in der Quantzstraße 67 knapp 30 Mitarbeiter beschäftigt, führte einen Spezialauftrag aus. „Wir haben das 100 Quadratmeter große Solebad im Wellnessbereich mit Folien, Harzen und Kunststoffen abgedichtet“, berichtet Grünewald. Beim Bau von Schwimmbädern könnten Verantwortliche viel falsch machen. Weil Wasser mit im Spiel sei, werde es dann immer teuer. Austretende Sole etwa bringe Stahl im Beton rasch zum Rosten.

„Wegen Baufehlern war der Aquapark in Baunatal ein paar Jahre nach der Komplettüberholung von 2008 wieder ein Sanierungsfall“, nennt der Ingenieur ein Beispiel. 2014 hätte seine Firma das Bad für mehr als eine Million Euro wieder auf Vordermann gebracht. Die nötigen Kenntnisse hätten sie sich über drei Jahrzehnte erworben. „Schon mein Vater war in diesem Bereich tätig“, sagt Grünewald, der den elterlichen Betrieb 2011 übernahm. Seither führten sie jedes Jahr ein größeres Schwimmbadprojekt durch.

Über den Bau eines Swimmingpools auf Mallorca, der direkt oberhalb einer 30 Meter hohen Klippe zu errichten war, lernte der Elmau-Schwimmbadbauer die Schedener kennen. Grünewald fuhr mit seinem Mitarbeitern, den Fliesenlegern Maik Prescher (46) und Hartmut Sitte (55), für eine Woche nach Bayern. Zuvor hatten sie einen polizeilichen Sicherheitscheck durchlaufen müssen. Auf der Baustelle mussten sie sich immer bei der Bauleitung an- und abmelden. Schärfere Kontrollen, so Grünewald, habe er in der Wirtschaft erlebt. Dort sei die Angst vor Industriespionage ausgeprägt.

von Michael Caspar

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