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Beratung für Berufsrückkehrerinnen: Northeimer Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft

Zurück ist schwer Beratung für Berufsrückkehrerinnen: Northeimer Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft

76 Firmen und Institutionen haben sich um den Innovationspreis 2014 des Landkreises Göttingen beworben. Nicht alle konnten gewinnen, obwohl viele Ideen und Erfindungen einen Preis verdient hätten. Das Tageblatt stellt die Teilnehmer und ihre Beiträge vor. Heute: die Northeimer Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft.

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Die Koordinatorinnen.

Quelle: Pförtner

Northeim. „Wir wollen das Bindeglied zwischen Arbeitgebern und Berufsrückkehrerinnen sein“, sagen Barbara Tausch und Jutta Küchenmeister von der Northeimer Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft. Seit Januar 2014 gibt es diese Einrichtung, die vom Land Niedersachsen, der Europäischen Union und dem Landkreis Northeim finanziert wird.

Mehr als 140 Frauen aus dem Landkreis ließen sich im ersten Jahr beraten, nahmen an Fortbildungen und Veranstaltungen teil. „Fast alle verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung“, berichten die Koordinatorinnen. Trotzdem gestaltet sich die Rückkehr in den Beruf oft nicht einfach. Viele kleine und mittlere Unternehmen tun sich schwer mit Teilzeit oder flexiblen Arbeitszeiten. Küchenmeister berichtet von einer qualifizierten Frau, die aufgrund fehlenden Entgegenkommens ihres Arbeitgebers nun putzen geht.

Bei anderen Firmen, etwa in Arztpraxen, wo es fast nur weibliche Beschäftigte gibt, ist Familienfreundlichkeit dagegen gängige Praxis. Zahlreiche große Unternehmen im Landkreis Northeim werben mit diesem Profil um Mitarbeiter. Firmen geben Beschäftigten die Möglichkeit zuhause zu arbeiten. Solche Erfahrungen will die Koordinierungsstelle durch das Vernetzen von Betrieben allen zugänglich machen.

„Branchen, in denen der Fachkräftemangel schon heute spürbar ist, etwa der Pflege- und Gesundheitsbereich, sind für dieses Thema aufgeschlossener“, berichten die Koordinatorinnen. Die Einrichtung organisiert außerdem regelmäßige Treffen von Unternehmerfrauen, unterstützt Fortbildungen finanziell und hat spezielle Angebote für Migrantinnen. Träger der Einrichtung ist der Verein Werk-statt-Schule, der seit 1979 besteht und seit 1991 Frauenprojekte durchführt.

Von Michael Caspar

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