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Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Göttingen

„Bank des Jahres 2014“ Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Göttingen

Das Geschäftsjahr 2014 war für die Sparkasse Göttingen „gefolgreich“, bilanzierte am gestrigen Freitag der Vorstandsvorsitzende Rainer Hald. Er und seine Vorstandskollegen André Schüller und Jörg Sebode betonten auf der Bilanzpressekonferenz, dass die „Bank des Jahres 2014“ den positiven Trend aus 2013 „nicht nur bestätigt, sondern ausgebaut“ habe.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Am Darlehnsneugeschäft in Höhe von 320 Mio. Euro verdeutlichte Hald seine Wertung des Geschäftsjahres 2014.

Das Kundenkreditvolumen habe trotz Tilgungen in Höhe von 300 Mio. Euro um 24 Mio. Euro auf nunmehr 2,3 Mrd. Euro gesteigert werden können. Und obwohl die Investitonsbereitschaft der regionalen Unternehmen eher zurückhaltend gewesen sei, habe man in diesem Segment 160 Mio. Euro neue Kredite ausgeben können.

Vorstand Schüller wies darauf hin, dass die Sparkasse im Berichtsjahr „durch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Firmen“ zur Rettung von rund 500 Arbeitsplätze in der Region beigetragen habe. Zwei, drei Firmen hätten auf der Kippe gestanden, so der Banker. Am Jahresende standen den regionalen Unternehmen rund 1,2 Mrd. Euro als Investitions- und Betriebsmittelkredite zur Verfügung, erklärten die Vorstände.

Trotz bundesweit rückläufiger Sparquoten habe sich 2014 die Sparquote bei den SparkassenKunden erhöht. Um 20 Mio. Euro habe man bei den Kundeneinlagen zulegen können, so dass mit 1,9 Mrd. Euro ein „historischer Einlagenhöchststand“ in dem seit 1801 tätigen Kreditinstitut erreicht werden konnte.

„Innovative Sparanlagen mit hoher Flexibilität“ benennt Sebode unter anderem für den Erfolg. Abseits der Thematik Sicherheit hätten die Kunden vor allem Wert auf ständige Verfügbarkeit ihrer Gelder gelegt. So seien die täglich fälligen Sichteinlagen um 5 Prozent auf eine Mrd. Euro gestiegen.

„Tendenz steigend“

Im Wertpapiergeschäft sei man „sehr solide unterwegs“, teilten die Banker mit. Hier ein Umdenken „weg von klassischen Spareinlagen, hin zum Wertpapier“ stattgefunden. Die so genannte Geldvermögensbildung habe im Berichtsjahr 50 Mio. Euro betragen.

Bausparverträge mit einem Volumen von 77 Mio. Euro (+1,9%) und Lebensversicherungen mit einem Volumen von 23,5 Mio. Euro (+8,4%) hat die Sparkasse 2014 abgeschlossen. „Es ist nichts mehr da“, sagte Schüller hinsichtlich von Immobilien, die in guten Lagen in Göttingen stark nachgefragt werden. 200 Objekte im Gesamtwert von 43,5 Mio. Euro habe man 2014 vermitteln können, 5000 Anfragen liegen der Sparkasse aktuell vor.

Davon wiederum wollten rund 3500 Interessenten eine Alt- oder Neuimmobilie selbst nutzen. „Wir brauchen dringend Neubaugebiete“, stellten die Banker klar. In „vernünftigen Lagen“ (etwa im Ostviertel) müsse man zwischen 2800 bis 3000 Euro pro Quadratmeter zahlen. „Tendenz steigend“.

Die Sparkasse Göttingen hat 2014 ihr Betriebsergebnis um 1,4 Mio. Euro auf 26,9 Mio. Euro  (+5%) gesteigert. Den Jahresüberschuss bezifferte Sparkassenchef Hald mit 5 Mio. Euro (Vorjahresniveau). Die Eigenkapitalrendite liege bei 8,3 Prozent, so Hald. Die Bilanzsumme betrug im Berichtsjahr bei 2,7 Mrd. Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr zahlt die Sprakasse Göttingen wir im Vorjahr rund 7 Mio. Euro Steuern.

Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Göttingen.

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