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Bovender Unternehmen Ruhstrat produziert für die Windenergie

Moderates Wachstum Bovender Unternehmen Ruhstrat produziert für die Windenergie

In Deutschland wird derzeit im Zuge der Energiewende ein Windpark nach dem anderen errichtet. Bei der Ruhstrat GmbH, die Vorprodukte für den Bau von Windenergieanlagen herstellt, gibt es in diesem Bereich jedoch nur ein „moderates Wachstum“, sagt Andreas Möbus. Der 42-Jährige leitet beim Bovender Unternehmen, das seit Oktober 2011 zur Eisenmann AG gehört, das Geschäftsfeld Transformatoren.

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In der Produktion: Andreas Möbus und Jan Bode (rechts).

Quelle: Hinzmann

Bovenden. „Windräder sind in Deutschland zwar profitabler als Solaranlagen, aber die Subventionen sinken“, erläutert Möbus.

Die Nachfrage aus anderen Teilen Europas sei seit der Eurokrise verhalten. Von den hohen Investitionen, die China in diesem Bereich tätige, profitierten asiatische Firmen. In den USA, wo ebenfalls kräftig gebaut werde, seien große deutsche Konzerne wie Siemens im Geschäft.

Ruhstrat fertigt verschiedene Vorprodukte wie etwa Netzdrosseln. Ruhstrat-Transformatoren wandeln mit den Windrädern gewonnene Niederspannung von 300 bis 400 Volt in Hochspannung von 10 000 bis 20 000 Volt um. Spannungs-Stabilisatoren der Südniedersachsen sorgen dafür, dass der eingespeiste Strom die erforderliche Spannung hat.

„Wir machen mit Produkten für den Windenergiemarkt zehn Prozent unseres Umsatzes im Geschäftsfeld der Transformatoren und Drosseln“, erklärt Möbus. Mehr als 50 Prozent entfielen auf den Maschinen- und Anlagenbau. Die Exportquote liege bei 30 Prozent.

Gut entwickle sich in seinem Geschäftsfeld die Fertigung von elektrischer Prüftechnik. Ein Konstruktionsteam von drei, vier Mitarbeitern plane für Industrieunternehmen jeweils spezielle Anlagen. Mit ihnen würden die Unternehmen die von ihnen hergestellten Motoren oder Kabel testen.

Anzahl der Mitarbeiter wächst

Auch Leistungsschalter, die nach einem Kurzschluss die Stromversorgung kappten, oder Stromschienen, über die Strom geleitet werde, würden mit Ruhstrat-Technik geprüft. 100 solcher Projekte wickele Ruhstrat im Jahr ab. In diesem Nischenmarkt gehört das 1888 in Göttingen gegründete Unternehmen, das seit 80 Jahren Stelltransformatoren baut, zu den Marktführern.

Die Bovender unter Leitung von Geschäftsführer André Görnhardt (51) erwirtschaften im Gewerbegebiet Area 3 im Leinetal Auf der Mauer 1 mit 130 Mitarbeitern 22 Mio. Euro Umsatz. „Er soll in den kommenden fünf Jahren auf 30 Mio. Euro steigen“, kündigt Möbus an. Die Zahl der Mitarbeiter werde dann auf 140 bis 150 Beschäftigte wachsen.

Ruhstrat habe derzeit 13 Auszubildende im kaufmännischen und gewerblichen Bereich. Es gebe enge Kontakte zu Hochschulen. Allein im Geschäftsfeld Transformatoren seien vier Ingenieure der Göttinger Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) tätig.

Von Michael Caspar

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