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Brennstoff-Fabrik und Heizkraftwerk entstehen

Bioenergie-Zentrum Brennstoff-Fabrik und Heizkraftwerk entstehen

Am vergangenen Donnerstag hatte Umweltminister Sander die Biogasanlage bei Hevensen eröffnet. In Sichtweite ist gestern der Spatenstich für ein Werk zur Herstellung von Biobrennstoffen mit Heizkraftwerk erfolgt. Die Anlage auf dem Gelände des ehemaligen Zementwerks soll Ende 2009 in Betrieb gehen. 

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,,Wir errichten ein Biobrennstoffwerk der zweiten Generation“, beschreibt der Heidelberger Thomas Bischof, Geschäftsführer der neugegründeten BEL Bioenergie Leinetal GmbH, das Projekt. Ein Vorhaben mit langer Anlaufzeit, wie Volker Fröchtenicht, einer der drei Gesellschafter betont. 

Bereits Anfang 2006 habe man die Idee entwickelt, auf dem Gelände ein „Bioenergie-Zentrum“ zu bauen. Im letzten Jahr drohte dann das Aus, beschreibt Bischof die Suche nach Finanzierung in Zeiten der Wirtschaftskrise. Doch ein Sparkassen-Konsortium unter Beteiligung der Kreis-Sparkasse Northeim erteilte im Februar 2009 die Zusage. 

Jetzt beginnt der Umbau der alten Fabrik. 22 Mio. Euro investieren die drei Gesellschafter, die Biomasse-Verwertungsgesellschaft (BVG) sowie die eng verflochtenen Heidelberger Firmen EC Bioenergie und ECH. „Eine Investition ganz gegen den Trend“, so BVG-Inhaber Fröchtenicht. 

Die Heidelberger Gruppe betreibt bundesweit bereits mehrere Anlagen, die mit nachwachsenden Rohstoffen arbeiten. Auf der einen Seite wandert Biomasse (wie etwa Grünschnitte) in das Heizkraftwerk. Dessen Wärme wird wiederum zum Trocknen von Sägewerksresten oder Waldrestholz verwendet, die zu Pellets und Briketts gepresst werden. Die Abwärme wird am Standort genutzt oder als Strom in das Netz eingespeist. Bis zu 14000 Megawattstunden Strom und 60000 Tonnen Biobrennstoffe sollen so pro Jahr produziert werden. Bei dieser Bauart können – im Gegensatz zu anderen Pelletwerken – verschiedene Biomassen eingesetzt und Brennstoffe produziert werden. 15 neue Arbeitsplätze entstehen in Hardegsen, 15 wurden bereits geschaffen.

Mittelfristig wolle man in der Region eine Bioenergie-Initiative starten, so Bischof: Ein Vorhaben, dem auch die Ko-Spatenstecher Landrat Michael Wickmann und der Hardegser Bürgermeister Dieter Sjuts positiv gegenüberstanden.

Erik Westermann

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