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Geschäfte am Frühstückstisch

Businessfrühstück in Göttingen Geschäfte am Frühstückstisch

Gemeinsam und vernetzt – in der südniedersächsischen Wirtschaftslandschaft tummeln sich viele Engagierte. Im Portrait: das Business Network International.

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Martin Sundermann

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „Um 7 Uhr morgens hat jeder Zeit, zumindest jeder, der gerne dabei sein will“, sagt Martin Sundermann, Regionaldirektor des Business Network International (BNI). Einmal wöchentlich treffen sich die Mitglieder zum Frühstück, um einander potenzielle Kunden aus dem eigenen Bekanntenkreis zu empfehlen. Kontakte untereinander zum Geschäftemachen zu nutzen, das ist in vielen Netzwerken ein Tabu. Anders beim BNI: Da geht es ausschließlich darum. Das Ganze ist straff durchorganisiert. „Damit wir einander mit voller Überzeugung Freunde und Bekannte empfehlen können, müssen wir uns gut kennen und einander vertrauen“, erklärt Stefan Ebbecke, geschäftsführender Gesellschafter der Göttinger Ebbecke GmbH – excellent einrichten. Eine erste Orientierung bieten die wöchentlichen Vorstellungsrunden. Jeder bekommt 60 Sekunden Zeit, um die eigenen Stärken herauszuarbeiten und seine Traumkunden zu beschreiben. Die Kontakte untereinander werden in halbstündigen Vier-Augen-Gesprächen vertieft. „So entstehen nebenbei auch Freundschaften“, hat Coach Bernadine Röwer beobachtet. Alle Empfehlungen werden erfasst und für die BNI-Statistik ausgewertet. „In zwei Dritteln der Fälle kommt es bei uns nach einer persönlichen Empfehlung zum Geschäftsabschluss“, sagt Sundermann, der selbst als Texter arbeitet. Im Durchschnitt mache jedes deutsche Mitglied nach BNI-Statistik 60000 Euro mehr Umsatz im Jahr. Auch die erbrachte Leistung muss stimmen. „Keiner von uns kann es sich erlauben, einen empfohlenen Kunden nicht gut zu bedienen“, stellt der Göttinger Steuerberater Gerhard Pahl klar. Niemand sei für immer Mitglied. „Wir müssen uns alle zwölf Monate neu bewerben“, so Pahl. Der vierköpfige Ausschuss, der über die Anträge befinde, prüfe auch die regelmäßige Teilnahme an den jährlich 45 Frühstückstreffen. „So strengt sich jeder an“, fasst Sundermann zusammen. Das „Chapter Rotmilan“, so heißt die Stadtgruppe Göttingen, wird am Donnerstag, 7. April, offiziell gegründet. Der Jahresbeitrag beläuft sich für ein Unternehmen auf 870 Euro. Hinzu kommt ein einmaliger Aufnahmebeitrag. Die BNI-Idee stammt aus den USA, wo Ivan Misner das Netzwerk 1985 gegründet hat. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es mittlerweile 400 Chapter. Neben Göttingen ist derzeit noch eine Stadtgruppe in Northeim in Gründung. In Kassel bestehen drei Chapter, in Hannover sechs.

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