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Cintia Tena Solano beendet Praktikum in Hann. Münden und bleibt

„Cintia war ein echter Glücksgriff“ Cintia Tena Solano beendet Praktikum in Hann. Münden und bleibt

 Finanziert vom Bundesprogramm „MobiPro-EU“ kommen über das Projekt „Adelante!“ der VHS Göttingen Osterode und der IHK Hannover junge Menschen aus Spanien für eine Ausbildung nach Südniedersachsen. Wir stellen „unsere“ Spanier vor.

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Cintia Tena Solan.

Quelle: Hinzmann

Hann Münden. Nach drei Tagen und 2500 Kilometern Roadtrip kam Cintia Tena Solano 2014 in an – mit ihrem vollgepackten Auto. Aufgebrochen war die 28-Jährige in Málaga an der spanischen Südküste, um hier ein Anpassungspraktikum zu machen. Damit wurde ihre spanische Berufsqualifikation als Hotelfachfrau anerkannt.

Im September 2015 gehörte sie zu den ersten Adelante-Absolventen – und bleibt jetzt in ihrem Betrieb, dem Biohotel Werratal, die sie „nicht wieder hergeben wollen“, so Geschäftsführerin Annette Rothweiler-Treichel. „Das war ein echter Glücksgriff mit Cintia. Eine tolle junge Frau, die sehr engagiert mit Herz und Verstand arbeitet.“

Dabei hat Cintia, wie in Spanien üblich, wenn man nach einer abgeschlossenen Ausbildung in dem Bereich keinen Job findet, eine sehr bunte Ausbildungs-Biografie: Begonnen hat sie mit Informatik, nach deren Ende folgte Grafikerin und Fotografin und als sie im Anschluss an diese Ausbildung wieder nicht auf dem Arbeitsmarkt fündig wurde, ging es in die Hotelbranche. Ja, sie hat früher gerne World of Warcraft gespielt, wozu sie allerdings keine Zeit mehr hat. Auch ist sie gerne zum Fotografieren in der Hann. Mündener Umgebung unterwegs.

„Ich hatte keine Chance in Spanien, also musste ich etwas anderes machen. Und ich wollte ohnehin schon immer irgendwann in Europa leben oder woanders studieren. Da war Adelante eine gute Gelegenheit“, erzählt Cintia. Mit Englisch ging es los, aber sehr schnell bat sie ihre Kollegen, nur noch Deutsch mit ihr zu sprechen. Mit großem Erfolg: „Unsere Musterschülerin“, nennt Betreuerin Maria Casan von der Volkshochschule Göttingen sie.

Ursprünglich war der Plan, nach ein paar Jahren, wenn sie Deutsch flüssig beherrscht, wieder zurückzukehren und damit bessere Chancen auf einen Job in Spanien zu haben. Doch dann kam eine unerwartete Beziehung dazwischen. Jetzt ist erst einmal wieder alles offen. Und auch, wenn sie anfänglich lieber in eine Großstadt gegangen wäre, hat sie Hann. Münden ins Herz geschlossen. „Ich mag die Leute hier. Sie versuchen Ausländern zu helfen, mir zumindest haben sie mir immer geholfen“, erzählt Cintia.

Wo sich Werra und Fulda küssen, ist ihr Lieblingsort in der Stadt. Nur etwas kalt ist es ihr hier – kein Wunder bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von knapp 23 Grad zu Hause.

Von Sven Grünewald

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