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Coherent kauft Steritex-Gebäude

Lasertechnik-Hersteller investiert in Produktionsstandort Göttingen Coherent kauft Steritex-Gebäude

Das Lasertechnik-Unternehmen Coherent LaserSystems GmbH & Co. KG investiert in seinen Produktionsstandort Göttingen. Aus der Insolvenzmasse der Steritex GmbH hat das US-amerikanische Unternehmen das Firmengelände und -Gebäude an der Willi-Eichler-Straße 3 gekauft.

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Steritex-Gebäude

Quelle: Wenzel

Göttingen. Das bestätigte Coherent auf Tageblatt-Anfrage. Über den Kaufpreis machten weder Coherent noch Burghard Wegener, Insolvenzverwalter der Steritex GmbH, Angaben.

„Wir freuen uns sehr über den nachhaltigen Erfolg unserer Lasersysteme in der Displayindustrie“, sagt Richard Waldermann, Geschäftsführer von Coherent in Göttingen. Eine der wichtigen Maschinen im Herstellungsprozess, der „Annealer“, besteht aus Excimerlaser und Linienstrahloptik des Weltmarktführers.

Wie Coherent mitteilte, habe die Firma Aufträge in erheblichem Umfang mit Reichweite bis weit in das Jahr 2017 hinein erhalten. Daraus ergebe sich eine notwendige Erweiterung der räumlichen und personellen Kapazitäten. Diese laufe nun auf vollen Touren. „Die Aufträge gehen weit über das Volumen der letzten Jahre hinaus und sind an ehrgeizige Termine unserer Kunden zur Auslieferung gekoppelt. Diese Herausforderung nehmen wir gerne an“, so Waldermann.  

Bis Ende des Jahres will Coherent den Gebäudekomplex an der Willi-Eichler-Straße umbauen und in geeignete Reinraum- und Montageflächen umgestalten. Die Gebäudefläche entspricht mit etwa 7500 Quadratmetern etwa der Fläche eines gewöhnlichen Fußballfeldes.

Die Göttinger Firma Steritex hatte im Februar 2015 Insolvenz anmelden müssen. „Das Verfahren wurde am 1. April eröffnet. Zum 31. Juli 2015 musste das Arbeitsverhältnis der 142 Arbeitnehmer dann eingestellt werden“, sagt Wegener. Die Forderungen der 199 Gläubiger belaufen sich nach Wegeners Angaben auf 13,6 Millionen Euro. „Die Veräußerung der Immobilie ist aus Sicht der Gläubiger natürlich positiv. Dass das Verfahren mangels Masse eingestellt werden muss, bezweifele ich“, meint Wegener. Über die Dauer des Prozesses konnte der Insolvenzverwalter keine Angaben machen. „Verfahren in dieser Größenordnung ziehen sich aber in der Regel mehr als zwei Jahre hin“, so Wegener.

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