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Teambuilding durch gute Taten

Commerzbank-Filialteam arbeitet bei der Göttinger Tafel mit Teambuilding durch gute Taten

Es gibt nichts Schöneres, als in glückliche Gesichter zu schauen“, meint Jörg-Olaf Schramm, Leiter der Göttinger Commerzbank-Filiale. Mit seinem 13-köpfigen Team will er im September einen Tag lang bei der Göttinger Tafel mitarbeiten. Die Bank gibt ihren Mitarbeitern dafür frei.

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Jörg-Olaf Schramm

Quelle: R

Göttingen. „Ein Teamkollege von mir, Jörn Freundt, tritt seit mehr als 30 Jahren bei der Weihnachtsaktion ‚Keiner soll einsam sein‘ als Freund und Freundin Zauberkünstler auf“, berichtet Schramm. Commerzbank-Mitarbeiter könnten beim Maltester Social Day in Projekten mitarbeiten. Die Göttinger Filiale packe seit 2014 zu Weihnachten bedürftigen Kinder Päckchen.

„Dass sich aber ein ganzes Filialteam sozial engagiert, gibt es sonst meines Wissens in unserem Unternehmen nicht“, sagt der Filialleiter. Ihm sei die Idee im Kloster gekommen. Er habe bei Pater Anselm Grün in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach das Seminar „Menschen führen, Leben wecken“ besucht. In diesem Jahr soll ein weiteres Seminar bei Bodo Janssen im Benediktinerkloster in Damme folgen: „Wertschätzend führen, Menschen begeistern“. Sein Leitspruch: Wertschöpfung durch Wertschätzung.

In der wöchentlichen Teamsitzung präsentierte Schramm seine Idee, künftig einmal im Jahr gemeinsam einen Tag lang in einer sozialen Einrichtung mitzuarbeiten. Er fand Zustimmung. „Ich habe von meiner Zivildienstzeit persönlich sehr profitiert“, meint etwa Wertpapier-Berater Hartmut Menne. „Selbst aktiv zu werden, ist etwas anders, als sich mit einer Geldspende Seelenfrieden zu kaufen“, erklärt Nadine Döring, die vermögende Privatkunden betreut.

Das Team überlegte, wo es helfen kann: im Tierheim, in einem Waisenhaus, in einem Kindergarten. Es entschied sich für die Tafel. Schramm hat die Einrichtung zwischenzeitlich besucht. „Wir werden während des Kürbisfests am 21. und 22. September mitarbeiten“, sagt er. Sie würden morgens die Lebensmittel bei Händlern abholen, sie sortieren und an Bedürftige ausgeben. Beim Fest würden sie unter anderem beim Aufbau und beim Unterhaltungsprogramm helfen. „Das wird das Team stärken und die Motivation steigern“, hofft Schramm.

Anderer Blick auf die Gesellschaft

„Wir freuen uns über Firmen, die bei uns mitarbeiten wollen“, meint Martina May, die Leiterin der Göttinger Tafel. Oft komme es allerdings nicht vor, dass Betriebe bei der Lebensmittelausgabe für Bedürftige mitmachten. „Viele Unternehmen führen ihren sozialen Tag in Kindergärten durch, wo sie dann zum Beispiel ein Spielgerät aufstellen“, sagt May. In den zehn Jahren, in denen ihre Einrichtung bestehe, hätten fünfmal Teams aus Firmen mit angefasst. Ein Unternehmen sei sogar zweimal mit dabei gewesen.

„Die Beschäftigten lernen so die andere Seite der Gesellschaft kennen, die ihnen meistens unbekannt ist“, erläutert May. Das verändere ihren Blick und führe auch zu einer anderen Arbeitseinstellung, ist sie sich sicher. Der positive Effekt für die Tafel, bei der 80 Ehrenamtliche in vier Ausgabestellen tätig seien: Die Einrichtung würde bekannter.

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