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Commerzbank befragt südniedersächsische Geschäftskunden

60 Prozent der kleinen Mittelständler nutzen kaum Internet Commerzbank befragt südniedersächsische Geschäftskunden

Gut gefüllt sind die Auftragsbücher der südniedersächsischen Handwerker, Gewerbetreibenden und Freiberufler. So erlebt es derzeit Sebastian Suchfort (38), der bei der Commerzbank in Göttingen die Geschäftskundenberatung leitet. Das deckt sich mit Ergebnissen einer Studie seiner Bank.

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Sebastian Suchfort

Quelle: EF

Göttingen. Das Zahlenwerk basiert auf einer repräsentativen Befragung der Kunden mit einem Jahresumsatz von bis zu 2,5 Mio. Euro im Juli und August des Vorjahres. Danach beurteilen 86 Prozent der Kunden in Südniedersachsen die Geschäftsentwicklung als stabil, gut oder sogar sehr gut. Deutschlandweit waren es 75 Prozent. Bei 42 Prozent der Kunden hatte sich die Auftragslage verbessert. Mehr als ein Drittel erwartete für 2016 eine positive Wirtschaftsentwicklung. Damit legte die Zahl der Optimisten im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu.

Das Problem: „Viele nehmen sich in dieser Boomphase kaum Zeit für strategische Überlegungen“, warnt Suchfort. Dabei decke die Studie eine Reihe von Schwachstellen auf. So nutzten 60 Prozent der südniedersächsischen Kunden das Internet kaum geschäftlich. Mobile Angebote mache nur ein Drittel. Gerade einmal ein Viertel setze auf soziale Medien. Handlungsbedarf sieht Suchfort auch bei der Datensicherheit. Nach der Studie ändern 43 Prozent der Kunden ihre Passwörter nicht regelmäßig. 15 Prozent verwendeten keine Virenschutzprogramme, ein Fünftel keine Firewall.

Nachholbedarf stellt die Untersuchung bei Online-Bezahlverfahren fest. Nur ein Fünftel der Kunden bietet sie an. 61 Prozent schreiben noch ganz klassisch eine Rechnung. Deutschlandweit sind es 55 Prozent. Ein Fünftel kassiert bar. Die Studie zeigt aber auch, dass die Geschäftskunden stark im Bereich der Informationstechnologien investieren. 41 Prozent waren das, gefolgt von 38 Prozent im Bereich Personal und 31 Prozent in die Geschäftsräume.

Als größtes Problem betrachten die südniedersächsischen Geschäftskunden den Fachkräftemangel. Eine Steigerung der Lohnkosten fürchtet ein Fünftel. Suchfort betreut mit vier Bankangestellten sowie mit Unterstützung von sechs Filialdirektoren 5700 Geschäftskunden zwischen Harz und Weser.

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