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Dasseler bringt Oldtimer zum Glänzen

„Tapir Wachswaren“ Dasseler bringt Oldtimer zum Glänzen

Mit der „Innovationsförderung für kleine Unternehmen“ unterstützt die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und zehn Millionen Euro Umsatz. Die Dasseler „Tapir Wachswaren“ haben mit Hilfe des Programms eine neue Pflegeserie für Oldtimer entwickelt.

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Bodo Rengshausen-Fischbach entwickelte eine Pflegewachsserie für Oldtimer.

Quelle: Rudolph

Dassel. Bodo Rengshausen-Fischbach mag alte Dinge. Er möchte sie erhalten. Und so kam der heute 56-Jährige vor 32 Jahren als junger Ethnologie-Student auf die Idee, eine Wachswaren-Manufaktur zu gründen, die ausschließlich natürliche, nachwachsende Rohstoffe verwendet – beispielsweise Bienenwachs, Baumharz und Lösemittel aus Orangen. Sie bilden die Grundlage für Lederpflegemittel aller Art: Cremes, Fette, Imprägnierungen, Öle, Seifen und ähnliche Artikel.

Seit einiger Zeit entwickelt die Manufaktur, die sieben Mitarbeiter beschäftigt und im firmeneigenen Gebäude im idyllischen Dorfzentrum von Dassel-Amelsen residiert, auch Autopflegemittel. Und zwar für Oldtimer. „Tapir-Wagenpflege“ heißt die aus 13 Artikeln bestehende Produktserie, die am 30. September im PS-Speicher in Einbeck offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend auf den Markt kommen soll.

Von der Stabsstelle „Wirtschafsförderung“ des Landkreises Northeim hatte Rengshausen-Fischbach von dem NBank-Programm erfahren und beschlossen, einen Antrag auf Förderung zu stellen. Dafür erstellte die Wirtschaftsförderung ein Vorgutachten, das sie zusammen mit Rengshausen-Fischbachs Antrag bei der NBank einreichte. Die war interessiert und forderte eine detaillierte Projektstudie an. Die zu erstellen, habe einen immensen Aufwand bedeutet, so der Unternehmer. Aber es lohnte sich – die Bank gab dem Antrag statt.

Bis zu 45 Prozent der Kosten eines Projekts werden von der Bank übernommen, die Höchstsumme liegt bei 100000 Euro. „Tapir“ investierte rund 125000 Euro, erhielt also etwas mehr als 56000 Euro. Dafür musste die Firma aber auch einiges leisten, unter anderem viele Arbeitsschritte sowie die Zahl der gearbeiteten Stunden genauestens dokumentieren. Gefördert zu werden, gehe eben mit einem gewissen bürokratischen Aufwand einher, in den man sich erst einarbeiten müsse, sagt Rengshausen-Fischbach. Sein Tipp: Wer sich für eine Förderung qualifiziert, sollte sich in Projektarbeit schulen lassen, „das hilft.“

Mit seinen Oldtimer-Pflegemitteln – die er im Stil der 50er Jahre vermarktet – hofft der Unternehmer, im ersten Jahr einen Umsatz von 150-200000 Euro zu machen, später sei ein Jahresumsatz von bis zu fünf Millionen Euro möglich. Schließlich boome der Oldtimer-Markt, in Zeiten niedriger Zinsen würden die antiken Autos gerne als Wertanlage gekauft: „Da kommen wir mit unseren Pflegemitteln genau zum richtigen Zeitpunkt.“

hr

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