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Dehoga Göttingen wählt Olaf Feuerstein zum Nachfolger von Ollhoff

Der Regent geht Dehoga Göttingen wählt Olaf Feuerstein zum Nachfolger von Ollhoff

Fast ein Vierteljahrhundert hat Peter Ollhoff den Kreisverband Göttingen der Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) geleitet. Nun hat er Platz gemacht für einen Nachfolger – Olaf Feuerstein, Geschäftsführer des Hotels Freizeit In, wurde zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt.

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Peter Ollhoff mit Olaf Feuerstein (rechts).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mit ihm rückten in den im Vergleich zu früher etwas verkleinerten Vorstand noch Jan Förster-Nettke vom Hotel Stadt Hannover und Katharina Schüle-Rennschuh vom Hotel Rennschuh als Stellvertreter auf. Als Kassenwartin wurde Anica Bosnjak wiedergewählt.

Die große Leistung Ollhoffs wurde bei der Amtsübergabe dergestalt gelobt, dass nun eine fast 25-jährige Regentschaft zuende ginge. Peter Ollhoff, Jahrgang 1946, führte anfänglich zwei große Veranstaltungshäuser im Rheinland, bevor er 1984 in Göttingen den Betrieb des Ratskellers übernahm, den er bis 2010 führte. Seitdem führt er zusammen mit seiner Frau und einer Tochter das Hotel zum Stresemann. „Wir wollten von der Gastronomie nie wegkommen, das hat uns infiziert“, sagt er stolz. Dass er nun den Vorsitz des Kreisverbandes vorzeitig aufgibt, obwohl er eigentlich noch bis 2016 gewählt war, hing mit einer glücklichen Fügung zusammen. „Auf der Suche nach einem Nachfolger bin ich vor einiger Zeit mit Olaf Feuerstein ins Gespräch gekommen“, erzählt Peter Ollhoff. „Mitglieder, die bereit sind, ein Ehrenamt zu übernehmen, gibt es nicht viele. Wenn man dann einen profunden Mann gefunden hat, stellt man in Absprache sein Amt zur Verfügung.“

Olaf Feuerstein sieht den Verband und die Branche vor großen Herausforderungen stehend. „Die demografischen Probleme werden vor allem die Gastronomie beschäftigen. Es wird viel Arbeit zu leisten sein, dass wir attraktiv für den Nachwuchs bleiben. Auch das Thema Bürokratieabbau wird eine bessere Verbandsarbeit nötig machen“, betont Feuerstein. „Da müssen wir Gespräche mit Politikern führen, ihnen Betriebe vor Ort zum Anfassen zeigen und gut sachlich zuarbeiten.“

Gleichzeitig wird die Arbeit nach innen wichtiger. „In den Anfängen war der Verband eine Solidargemeinschaft“, sagt Ollhoff. „Heute sieht man nur noch ein Aufrechnen dessen, was sie für ihre Mitgliedsbeiträge bekommen.“ Dieser Veränderung müsse man Rechnung tragen, um sich als Verband überhaupt noch weiter engagieren zu können, denn die Arbeit steht und fällt mit den Mitgliedern und ihrem Engagement. „Kreisverbandsarbeit ist sicher ein Stück weit unsexy geworden“, sagt Feuerstein. „Das müssen wir ändern, indem wir den Mitgliedern einen echten Mehrwert bieten, vor allem den kleineren Betrieben, die gar nicht die Zeit haben, sich zum Beispiel in juristische Themen hineinzuarbeiten.“
Der Kreisverband Göttingen zählt etwa 110 Mitglieder. Aus der regionalen Hotellerie sind fast alle Betriebe Mitglied, in der Gastronomie sind die Mitgliederzahlen jedoch „noch aufbaubar“, wie Ollhoff betont. Grund ist, dass es dort eine stärkere Fluktuation als im Hotelbereich gibt und die Etablierung im Markt schwieriger ist, kurz: Die Betriebe zunächst ihr Überleben sichern müssen. sg

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