Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Dialysatoren-Produktion startet pünktlich

NxStage und Asahi Kasei realisieren Fabrikneubau Dialysatoren-Produktion startet pünktlich

Im Juni 2011 erfolgte der erste Spatenstich, jetzt ist der Neubau der Firmen NxStage und Asahi Kasei auf der Göttinger Siekhöhe fast bezugsfertig. Noch in diesem Monat soll die Produktion von Dialysatoren am Anna-Vandenhoeck-Ring beginnen.

Voriger Artikel
Mit der Bus-Bar über die Dörfer
Nächster Artikel
Mit der Kutsche zum Einkaufen in die Stadt

NxStage-Neubau auf der Siekhöhe: 4000 Quadratmetern Grundfläche für Produktion, Lager, Werkstatt und Büros.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Letzte Handgriffe bei der Installation von Maschinen sollen in den kommenden Tagen noch erfolgen. Dann, so rechnet Geschäftsführer Martin Stillig, kann es richtig losgehen. Im Neubau werden Hochfaserdialysatoren produziert, künstliche Nieren, deren Einsatz zu Hause erfolgen kann. Der Mutterkonzern, NxStage Medical, ist in den USA Marktführer in diesem Segment. „Wir sind die einzige Firma weltweit, die eine Heimdialyse-Zulassung hat“, ergänzt Stillig.

Seit zwölf Jahren werden die Geräte in Rosdorf gefertigt. Am Schlachthof jedoch reiche der Platz nicht mehr. 2 Millionen Menschen, so Stillig, seien weltweit auf regelmäßige Dialyse-Therapie angewiesen. Bis 2020, so rechnen Experten, könne sich die Zahl verdoppeln. Deshalb haben sich der japanische Dialyse-Produzent Asahi Kasei und NxStage zu einem gemeinsamen Projekt in Deutschland entschieden – die Japaner übernehmen die Kosten (ein zweistelliger Millionenbetrag), die Amerikaner liefern das Knowhow. 15 000 Quadratmeter Fläche haben die Investoren auf der Siekhöhe erworben, eine Option auf insgesamt 27 000 Quadratmeter besteht.

Im ersten Schritt wird die Rosdorfer NxStage GmbH & Co. KG mit rund 80 Beschäftigten umziehen. Die Produktion in Rosdorf kann und will Stillig noch nicht aufgeben. Der Standort eigne sich hervorragend für Kleinserien. Die Mietverträge dort liefen ohnehin weiter, man habe also keinen Druck.

Durch ein modulares Konzept sei das neue Werk auf Wachstum ausgelegt. In der ersten Ausbaustufe sollen 90 Beschäftigte dort arbeiten. „Alles Menschen aus der Region“, betont Stillig, der für den Standort Göttingen gekämpft hat. 2014, so die Kalkulation, könnte die zweite Reinraum-Fertigung an den Start gehen. Dann werde man weitere Mitarbeiter einstellen, „Leute, die sich im Reinraum bewegen können“. Keine leichte Akquise, weiß der 50-jährige „Randeichsfelder“. Auch die Maschinen für die spezielle NxStage-Dialysatorenproduktion „kann man nicht irgendwo kaufen“, stellt der studierte Ingenieur klar. Trotzdem habe man den Zeitplan eingehalten. Am 13. September findet die offizielle Eröffnung mit den Firmenchefs Yutaka Shibata und Jeffrey Burbank statt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 13.005,50 +0,12%
TecDAX 2.487,50 -0,30%
EUR/USD 1,1784 -0,53%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LINDE 177,95 +2,88%
LUFTHANSA 25,80 +1,77%
DT. BÖRSE 92,66 +1,71%
SIEMENS 116,11 -1,22%
BMW ST 86,32 -1,03%
Henkel VZ 116,48 -0,99%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 221,87%
Commodity Capital AF 151,98%
Allianz Global Inv AF 115,08%
Apus Capital Reval AF 112,38%
FPM Funds Stockpic AF 108,74%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Sommerfest der Südniedersächsischen Wirtschaft