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Digital ins Krankenhaus und zurück

E-Health im Krankentransport Digital ins Krankenhaus und zurück

Um die Wartezeiten für Patienten und Ärzte zu verringern, setzt R+ MediTransport auf digitale Lösungen. Per App oder Schnittstelle ins System des Krankenhauses lassen sich genaue Ankunftszeiten planen.

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Florian Reinhold erklärt Kai Florysiak (v.l.) das digitale Sytem der R+ MediTransport.

Quelle: Marks

Gieboldehausen. Die Einsatzzentrale von R+ MediTransport liegt mitten im Einzugsgebiet der Firma. Hier laufen die Fäden aus den Krankenhäusern und Arztpraxen der Landkreise Göttingen, Goslar und Northeim zusammen. 15 Fahrzeuge fahren pro Jahr mehr als 18000 Einsätze. Das bedeutet viel Arbeit für die rund 40 Mitarbeiter des Spezialisten für qualifizierte Krankentransporte. Um möglichst schnell zu sein verfügt das Krankentransportunternehmen über weitere Standorte in Herzberg am Harz, Seesen und Einbeck.

Doch nicht nur der Transport der Patienten ist anspruchsvoll. Auch der Innendienst hat es in sich. „Hier kommt es auf eine genaue Planung an“, betont Florian Reinhold, Geschäftsführender Gesellschafter von R+ MediTransport. Immerhin der Aufwand für einen Krankentransport ist beträchtlich. Pro Transport fallen für die reibungslose Abwicklung 2,8 Telefonate an. Rund 161 Telefonate tätigt ein Mitarbeiter im Schnitt pro Tag. „Das wollen wir verringern, damit mehr Zeit bleibt für Planung und administrative Aufgaben“, erläutert Reinhold.

 Aus diesem Grund setzt die Firma auf modernste Technik im Bereich E-Health. „Digitale Lösungen rund um die Gesundheit bieten neue Möglichkeiten für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, aber auch für die Wirtschaftskraft“, sagt Reinhold. Eine Software auf dem Ipad ermöglicht es immer zu wissen, wo die Fahrer sind, flexibel auf die Verkehrssituation zu reagieren und Daten der kostenlosen Terminplanung direkt für die Abrechnung mit den Kostenträgern zu nutzen. „Und das alles, ohne eine Software installieren zu müssen“, sagt Reinhold.

 Damit sollen die Telefonate um 50 Prozent verringert werden, weil ein Großteil der Kommunikation nun über die mobilen Endgeräte läuft. Gleichzeitig soll die Transparenz für Kunden und Gesundheitseinrichtungen größer werden. Auch die Wartezeiten für Patienten verringern sich durch eine verbesserte Planung. „Wir können dem Kunden präzise Ankunft- und Abfahrtzeiten nennen“, so Reinhold.

Das bereits 1954 gegründete Familienunternehmen R+ MediTransport hat die Digitalisierung im Gesundheitswesen angenommen und ist darin heute weit fortgeschritten. „Das ist längst keine Selbstverständlichkeit“, sagt Kai Florysiak. Im Rahmen der Initiative „eHealth.Metropolregion“ hatte sich am Mittwoch der Geschäftsführer der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg GmbH bei „R+ MediTransport“ über das Unternehmen sowie die Chancen und Risiken der Digitalisierung informiert.

Florysiak zeigte sich erfreut über die fortschrittliche Arbeitsweise. „Andere Länder sind im Bereich E-Health bereits viel weiter fortgeschritten“, bedauert Florysiak. Heute gebe es in Deutschland eine Vielzahl von technischen Lösungen, die aber alle nur unabhängig voneinander funktionieren. Ziel sei es einheitliche digitale Lösungen zu finden, um die Prozesse innerhalb der Gesundheitsversorgung zu optimieren.  bm

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