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Schon als Kind mit Werkzeug gespielt

Maler und Lackierer freigesprochen Schon als Kind mit Werkzeug gespielt

Nachwuchs zu finden, sei weiterhin äußerst schwer, sagt Obermeister Alfons Jung. Aber unmöglich ist es nicht, wie die jüngste Freisprechung im Maler- und Lackierer-Handwerk zeigte: Immerhin 15 Azubis, darunter drei Frauen, erhielten ihre Gesellenbriefe.

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Das Handwerk gilt immer noch als wenig attraktiv (Symbolbild)

Quelle: Archiv

Göttingen. „Als ausgelernter Maler und Lackierer ist es leicht, eine Stelle zu bekommen“, so Jung in seiner Festrede im Hotel Rennschuh. Wer wolle, könne aufsteigen und Vorarbeiter werden oder sich weiterbilden und den Meister oder sogar ein Ingenieur-Studium machen: „Die Leiter besitzt viele Sprossen. Wie viele man erklimmen will, liegt an einem selbst.“ Die Karriereleiter möglichst schnell erklimmen will Lukas Stieg.

Der 19-Jährige wird ab September die Meisterschule in Kassel besuchen, anschließend möchte er in die Farb-Industrie gehen. Die Meisterschule besuchen will auch Theresa Lange. Die 19-Jährige hat ein konkretes Ziel – sie will eines Tages den Betrieb ihres Vaters Detlef (53) übernehmen. „Theresa hat als einzige meiner vier Töchter schon als Kind mit Werkzeug gespielt und sich für Technik interessiert“, erzählt der Malermeister, „dass sie in meine Fußstapfen treten will, finde ich natürlich großartig.“ Altersmäßig näher am Vater als an der Tochter ist Andreas General – trotzdem ist er Theresas Klassenkamerad gewesen.

Der 47-Jährige hat die Lehre zum Maler absolviert, weil er in seinem alten Beruf als Betonbauer aus Gesundheitsgründen nicht mehr arbeiten konnte. Er habe aber nicht in die Frührente gehen wollen, betont der gebürtige Berliner: „Ich will unbedingt arbeiten.“ Im Handwerk arbeiten – das möchten immer weniger junge Menschen, so Jung. Und das sei auch kein Wunder.

Schließlich bekämen sie eingehämmert, dass sie möglichst lange zur Schule gehen und am besten noch studieren sollten. Die gesellschaftliche Geringschätzung des Handwerks müsse endlich aufhören: „Da ist nicht zuletzt die Politik gefordert.“

Sie haben ihren Gesellenbrief erhalten:

Andreas General, Benjamin Hanson, Lena Hartmann, Robin Kellner, Marcel Klie, Theresa Lange, Dominik Leonhardt, Marcel Mechmershausen, Dominik Adriano Müller, Dennis Schob, Martin Schwalm, Claudia Eva Skop, Lukas Stieg, Tim Teuteberg, Dario Wenzel.  

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