Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Einblick in sich stark verändernden IT-Markt

Goesys AG Einblick in sich stark verändernden IT-Markt

Dass sich kaum eine Branche so schnell verändert wie die IT-Branche, zeigt das Göttinger Systemhaus Goesys. Wie der kleine IT-Dienstleister da mithalten konnte, hat Geschäftsführer Peter Bruchmüller bei einem Netzwerktreffen regionaler Familienunternehmer vorgestellt.

Voriger Artikel
„Dramatischer Mangel an Bewerbern“
Nächster Artikel
Dienstwagen für Azubis in Kirchgandern

Peter Bruchmüller, Geschäftsführer der Goiesys AG, referiert über den IRT-Markt.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Heute konzentriert sich Goesys mit seinen 20 Mitarbeitern auf Dienstleistungen im Business-to-Business-Bereich. Wenn beispielsweise ein Unternehmen eine neue Maschine geliefert bekommt, binden Bruchmüllers Mitarbeiter sie ins Netzwerk ein, helfen bei der Verknüpfung unterschiedlicher Systeme und am Ende „kann sich das Gerät seine Ersatz- und Verschleißteile selbst bestellen“, erklärt Bruchmüller.

Seit 2001 auf Dienstleistungen konzentriert

Deshalb entfielen auch 80 Prozent der Gewinnmarge auf Dienstleistungen, nur noch zehn Prozent stammten hingegen aus dem Handel. In den 90er Jahren sei das umgekehrt gewesen: „Wir haben Kisten geschleppt und beim Kunden ausgepackt“, fasst Bruchmüller die Zeit zusammen, als Goesys im Schwerpunkt noch ein Hardwarelieferant war. Weil sie sich aber ab 2001 auf Dienstleistungen konzentriert haben, habe das 1992 gegründete Unternehmen den Umbruch überlebt, der große Systemhäuser wie Vobis in die Insolvenz getrieben hat, so Bruchmüller.

Möglich sei das gewesen, weil gute Mitarbeiter für Bruchmüller „das A und O“ sind. Um die zu halten, bemühe er sich um Fortbildungs-Angebote und Möglichkeiten, den Beruf mit Hobbys, Sport und Familie vereinbar zu halten, erzählt Bruchmüller. Außerdem ist Goesys seit 2001 eine Aktiengesellschaft, so könnten Mitarbeiter „mitbestimmen und werden mitbelohnt“.

Nachholbedarf bei Datensicherheit

Deshalb fühlt sich Goesys auch gut gewappnet für den nächsten Umbruch: Bei Cloud-Dienstleistungen „braucht der Kunde nur noch ein Notebook“, den Rest erledige der Server, der in einem zentralen Rechenzentrum steht. Goesys habe darauf reagiert und könne dabei helfen, „ein komplettes Warenwirtschaftssystem in ein Rechenzentrum zu bringen“, so Bruchmüller.

Gleichzeitig sieht er beim Thema Datensicherheit Nachholbedarf: Derzeit gebe es wöchentlich mindestens zwei Anfragen, weil „die Daten weg sind, weil sie ein Virus verschlüsselt hat“. Neben der Prüfung der IT-Infrastruktur will sich Goesys deshalb auf die Mitarbeitersensibilisierung konzentrieren, denn „die letzte Firewall sind die Angestellten“, sagt Bruchmüller.

Von Christoph Höland

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.690,50 +1,69%
TecDAX 1.701,00 +0,87%
EUR/USD 1,0774 +2,27%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,30 +3,86%
BMW ST 82,16 +3,09%
SIEMENS 108,83 +2,94%
LINDE 155,80 -0,27%
Henkel VZ 106,73 +0,14%
BEIERSDORF 75,85 +0,47%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt