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Die Krankenkasse Barmer GEK strukturiert um

Filiale in Hann. Münden geschlossen Die Krankenkasse Barmer GEK strukturiert um

Bis 2017 wird die Krankenkasse Barmer GEK bundesweit ihr Geschäftsstellennetz umstrukturieren. Von der Entwicklung, die auf Zentralisierung und bessere Öffnungszeiten setzt, ist auch Südniedersachsen betroffen. Als erste Filiale schloss Ende 2015 die in Hann. Münden.

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„Ab 4.1.2016 an neuem Ort“ – Hinweis an der nun geschlossenen Barmer-Geschäftsstelle in Hann. Münden.

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Es lässt sich ein genereller Trend zur Verkleinerung der Filialnetze beobachten“, sagt Hanno Kummer vom Verband der Ersatzkassen Niedersachsen.

Im Fall der Barmer GEK bedeutet das eine Halbierung der Geschäftsstellenzahl von etwa 800 auf rund 400. Mit 8,7 Mio. Versicherten sind die Barmer GEK sowie die etwa gleichgroße Techniker Krankenkasse die größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und unterhalten ein bundesweites Filialnetz. Die Schließung der Geschäftsstellen soll jedoch keinen Serviceverlust bedeuten – im Gegenteil.

„In Münden hatten wir zweimal die Woche nachmittags und einmal vormittags geöffnet“, sagt Oliver Hinberg, Regionalgeschäftsführer Göttingen der Barmer. „Gerade für Arbeitnehmer war das schwierig. Hinzu kommt, dass der Trend in der gesetzlichen Krankenversicherung klar zu online und Telefon geht.“

Ohnehin würden je ein Drittel der Mündener Kunden in Göttingen und Kassel arbeiten und hätten dort Geschäftsstellen vor Ort. Und die Kunden, die etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht mobil seien, können einen mobilen Service bestellen.

Personell ändert sich hingegen nichts. Die beiden Mündener Barmer-Mitarbeiter sitzen jetzt zwar in Göttingen, werden aber weiterhin die Mündener Kunden betreuen. Und wenn gewünscht, fährt Ute Surup, die die Barmer seit 25 Jahren in Münden vertritt, dann im Außendienstmobil wieder an ihren alten Arbeitsort.

Über Telefon sowie eine zentrale Online-Geschäftsstelle könnten Kunden zukünftig auch rund um die Uhr fallabschließend beraten werden, so Hinberg. 300 Mio. Euro Einsparungen verspricht sich die Barmer durch das verkleinerte Filialnetz.

Mit dem Neuzuschnitt und mehr Personal sollen in allen Filialen von Montag bis Donnerstag durchgehende Öffnungszeiten von 9 bis 18.30 Uhr ermöglicht werden, freitags von 9 bis 16 Uhr. Kunden sollen in einem Umkreis von 20 bis 30 Kilometern eine Filiale erreichen können.

Münden wird nicht die einzige Filiale sein, die in Südniedersachsen geschlossen wird. Klar ist: Northeim wird aufgelöst, ebenso Bad Lauterberg. Ab 2017 soll es dann noch mindestens vier Regionalgeschäftsstellen im weiteren regionalen Umkreis geben: Hameln, Goslar, Göttingen und Osterode.

Dabei sei noch nicht abzusehen, wie sich die zum 1. Januar 2017 stattfindende Fusion mit der Deutschen BKK auswirken wird – die verfügt über ein Netz von etwa 60 Geschäftsstellen.

Osterode soll zur neuen Regionalgeschäftsstelle mit perspektivisch mindestens fünf Mitarbeitern ausgebaut werden – aktuell sitzt hier nur eine Halbtagskraft. Für Duderstadt steht eine Lösung noch aus. Bislang ist die Geschäftsstelle nur zweimal die Woche geöffnet.

„Das ist nicht mehr kundenorientiert“, sagt Hinberg. Man will weiter mit einem Ansprechpartner vor Ort bleiben, ob aber mit einer eigenen Geschäftsstelle oder in Kooperationen mit Unternehmen vor Ort, wisse man noch nicht.
    

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