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„Die Stadt hat ihre Leistungskraft zurück“

Neunter Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen „Die Stadt hat ihre Leistungskraft zurück“

Großer Andrang herrschte am Dienstag beim Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen in der Lokhalle. Rund 850 Unternehmer waren der Einladung des Oberbürgermeisters Rolf-Georg Köhler (SPD) gefolgt. Die Lokhalle bot auch in diesem Jahr einen würdigen Rahmen.

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Hahn im Korb: Rolf-Georg Köhler (4. v. l.) mit Frauke Heiligenstadt, Gabriele Andretta, Ulrike Beisiegel, Ursula Haufe und Petra Broistedt (v. l.).

Quelle: Heller

Göttingen. Der Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen ist für viele Geschäftsleute auch eine gute Gelegenheit, einander wiederzusehen. Entsprechend hoch war die Anzahl der Gäste, die sich zuvor angemeldet hatten. Zwar gab es in diesem Jahr beim Einlass Sicherheitskontrollen. Es gab trotz der kurzen Wartezeit aber kein Murren der Gäste. In seiner Ansprache machte der Oberbürgermeister auf die anstehenden Wahlen am 24. September und am 15. Oktober aufmerksam und richtete an seine Zuhörer den Appell, abstimmen zu gehen. „Werben Sie in ihren Betrieben dafür, zur Wahl zu gehen! Von einer möglichst hohen Beteiligung lebt unsere Demokratie“, sagte Köhler. Der Oberbürgermeister hatte zudem gute Neuigkeiten. Das Niedersächsische Innenministerium hatte die entsprechenden Kennzahlen für Göttingen geprüft und wissen lassen, dass Göttingen seine dauernde Leistungsfähigkeit zurück habe. „Dies ist in haushaltspolitischer Prosa so etwas wie der Ritterschlag“, freute sich Köhler. Die finanzielle Leistungsfähigkeit sei das A und O der kommunalen Selbstverwaltung. „Viele Jahre haben wir weit entfernt davon agiert“, so Köhler. Defizite im Haushalt, ein Berg von Krediten und steigende Verschuldung waren die Folge. Diese Zeiten seien vorbei. Die mittelfristige Finanzplanung weise bis 2021 sogar leichte Überschüsse vor. Ein positives Zeichen sieht Köhler auch im verlässlichen Ertrag der Gewerbesteuer. „Die Steuereinnahmen lassen annehmen, dass unsere Unternehmen ebenfalls auf einem guten Kurs sind“, betonte Köhler. Positives Image sei wichtig Köhler bekannte sich zudem zum Vorhaben in der Stadt, bis 2030 rund 4800 neue Wohnungen zu bauen. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, daran ändert auch der 23. Bericht des Landes zur Wohnungsbeobachtung nichts“, so Köhler. Hier werde die Stadt investieren müssen, so Köhler. Auch kündigte der Oberbürgermeister Investitionen in Tochtergesellschaften der Stadt in Höhe von 60 Millionen Euro an und richtete einen Appell an alle, das positive Image der Stadt Göttingen nach außen zu tragen, nur so können anstehende Probleme wie der Fachkräftemangel gemeistert werden. „In Zeiten, in denen es notwendig ist, um Fachkräfte, Studierende, Einwohnerinnen und Einwohner zu werben, spielt das Image einer Stadt eine entscheidende Rolle. Im Wettbewerb können wir daher nur bestehen, wenn wir zukünftig gemeinsam nach dem Motto verfahren: Sei gut und rede drüber“, so Köhler.

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