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3. Forum Göttinger Unternehmen Die tun was

Auf dem 3. Forum Göttinger Unternehmen drehte sich viel um den Wirtschaftsstandort, seine Perspektiven und die Verbesserungsmöglichkeiten der städtischen Serviceangebote für die Wirtschaft. Die Gäste der Podiumsdiskussion machten deutlich, dass es an vielen Stellen bereits gut läuft.

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3. Forum Göttinger Unternehmen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Anlass der Diskussion war die Vorstellung der Unternehmensbefragung, welche die Stadt Ende 2015 hatte durchführen lassen. Das Ergebnis zeigte eine allgemein positive Haltung der Unternehmen gegenüber dem Wirtschaftsstandort mit einzelnen teils als groß wahrgenommenen Defiziten – darunter insbesondere die Breitbandversorgung und das Wohnraumangebot als Hindernis für die überregionale Anwerbung von Fachkräften.

Auf der anderen Seite steht aber auch das Engagement der Stadt und ihrer Wirtschaftsförderung GWG, die sichtbare Ergebnisse vorzuweisen haben. Bernd Schieche, Innovationsmanager am Göttinger Fraunhofer Anwendungszentrum APP, verwies aus das APP an sich. Dass der Fraunhofer-Ableger überhaupt nach Göttingen gekommen sei, sei Prof. Wolfgang Viöl von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst zu verdanken.

Ermöglicht habe die Ansiedlung dann wiederum die GWG, die das benötigte Forschungsgebäude finanzierte. „In den vier Jahren, die das APP in Göttingen ist, haben wir für 20 Unternehmen von Hildesheim bis Baunatal Industrieaufträge bearbeitet“, so Schieche – bei bislang nur etwa 30 Mitarbeitern. Man freue sich zudem über jeden Absolventen, der in der Region bleiben könne. Denn gerade technische Qualifizierungen sind in der Wissenschaftsregion Südniedersachsen Mangelware.

Auch Ulrike Hofmann-Steinmetz, Institutsleiterin des Göttinger Goethe-Instituts, sagte unmissverständlich: „Ohne den Oberbürgermeister und die GWG säße ich nicht hier, sondern würde in Hannover nach einer Immobilie suchen.“ Der jetzige Institutsstandort im Ostviertel entspreche nicht mehr den heutigen Ansprüchen und mietbare Alternative in Göttingen seien rar. Durch den Neubau der GWG am alten Güterbahnhof, in den das Institut einziehen wird, sei der Standort Göttingen „mindestens für die nächsten zehn Jahre“ gesichert.

Und Hubert Biehler, Geschäftsführer der True Lasertec GmbH in Göttingen, bestätige, dass das klassische Werbeargument für den Standort Göttingen, die zentrale Lage mitten in  Deutschland, mehr ist als nur ein Slogan. „Wir arbeiten zu einem großen Teil für die Automobilindustrie. Die wollen schnell erreichbar sein.“ Deswegen sei er gezielt nach Göttingen in die Mitte Deutschlands zurückgekommen.

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