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Dienstwagen für Azubis in Kirchgandern

Miritz Citrus GmbH Dienstwagen für Azubis in Kirchgandern

Die MCI Miritz Citrus GmbH aus Kirchgandern hat vier neue Mini Cooper-Dienstwagen für die eigenen Auszubildenden angeschafft. Damit will man den Jugendlichen mehr Flexibilität auf dem Land geben und als Unternehmen attraktiver für Bewerber werden.

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Einer der neuen Dienstwagen für die Auszubildenden.

Quelle: EF

Kirchgandern. Die MCI Miritz Citrus GmbH ist auf die Herstellung von Zitrusaromen spezialisiert, und da man unter anderem „Vorlieferant des Vorlieferanten“ sei, so Christian Miritz, einer der beiden Geschäftsführer der MCI, sei man beim Endkunden und damit auch in der Region bei jungen Schulabsolventen kaum bekannt. 1994 zog das Unternehmen von Rosdorf nach Kirchgandern und expandiert seitdem kontinuierlich – mit dem entsprechenden Mitarbeiterbedarf.

Weniger als zehn Bewerbungen

Vier Auszubildende hat MCI zur Zeit: einen Industriekaufmann, zwei Chemielaboranten und seit einem Jahr auch einen Chemiekanten. Wie schwierig es inzwischen geworden ist, ausreichend Bewerber zu finden, macht Ralf Nolte deutlich: „Für 2016 hatten wir den Industriekaufmann wieder ausgeschrieben und es sind weniger als zehn Bewerbungen bei uns eingegangen.“ Dabei gehört dieser Bürojob trotz insgesamt stark rückläufiger Bewerberzahlen auf Ausbildungsplätze eigentlich noch zu den stärker nachgefragten. Die ländliche Lage der Firma im Dreiländereck Niedersachsen – Hessen – Thüringen komme erschwerend hinzu, so Nolte.

„Wir haben heute weniger ein Werben von Azubis um einen Ausbildungsplatz. Stattdessen müssen wir uns zunehmend Gedanken machen, wie wir uns bei den zukünftigen Auszubildenden bewerben“, so Miritz.

Mitunter bis Halle oder Dresden

Und: Die Ausbildung ist fahraufwendig, insbesondere für die Chemie-Berufe. Da MCI kein reiner Chemiebetrieb ist und nicht alle Fachbereiche in der Ausbildung abdecken kann, kooperiert man mit anderen Unternehmen und Einrichtungen. Daher müssen die Auszubildenden mitunter auch bis Halle oder in die Nähe von Dresden fahren. „Teilweise sind unsere Auszubildenden bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit unterwegs“, so Nolte. Hinzu kommen noch die Kosten für Bahntickets, Leihwagen und die Organisation.

Die Entscheidung zur Anschaffung der Dienstwagen für die eigenen Auszubildenden schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen bietet man seinen Azubis ein nettes Extra, zum anderen ergeben sich auch nur geringe zusätzliche Kosten für das Unternehmen. „Verglichen mit einem größeren Werbeauftritt oder dem bisherigen Fahraufwand erwarten wir durch die Dienstwagen keine große Mehrbelastung“, so Miritz. Von daher seien die Wagen eine durchaus attraktive und finanzierbare Investitionen.

Organisation wird einfacher

Die Azubis erhalten den Zündschlüssel für die Zeit ihrer Ausbildung, die Kosten bis auf einen kleinen steuerpflichtigen Eigenanteil trägt das Unternehmen. Auch für den Privatgebrauch dürfen die Wagen genutzt werden – bis zu einem bestimmten Grad. „Ich komme ursprünglich auch aus Kirchgandern und fahre mit dem Rad zu Arbeit, aber zur Berufsschule musste ich immer eine Mitfahrgelegenheit finden“, sagt Jörg Dietzel. „Jetzt werde ich wahrscheinlich selbst der Fahrer werden.“ Und auch Jan Heckmann sieht den Nutzen für sich: „Vorher habe ich den Wagen meiner Mutter genutzt. Das wird jetzt mit der Organisation deutlich einfacher.“

Praktischer Nebenaspekt: Die grünen „Minis“ mit den gelben Zitronen drauf sind ein Hingucker – und fahren damit gleichzeitig Werbung für das Unternehmen durch die Lande.

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