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Diskussion über Wirtschaftswachstum im DT

"Das geht nicht dauerhaft" Diskussion über Wirtschaftswachstum im DT

Mehr Wachstum und mehr Konsum - bei der Veranstaltung "Spurwechsel - wie wollen wir künftig in Göttingen wirtschaften" haben am Donnerstag Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über Alternativen dazu debattiert. Bei den Besuchern stieß das Thema auf reges Interesse.

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Diskutierten im Deutschen Theater: Jan Grossarth, Jens Tönnesmann, Harald Welzer (v. l.).

Quelle: r

Göttingen. Den Input lieferte der Sozialpsychologe Harald Welzer, den der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN), das Entwicklungspolitische Informationszentrum (EPIZ), "Die Offene Gesellschaft" sowie das Deutsche Theater (DT) und die studentische Gruppe "Kritische Wirtschaftswissenschaften" ins fast ausverkaufte Deutsche Theater eingeladen hatten. Welzers These: "Mehr Konsum, mehr Energieverbrauch, mehr Ressourceneinsatz - das geht nicht dauerhaft", weshalb eine nur auf Wirtschaftswachstum setzende Gesellschaft langfristig scheitern werde.

In der Diskussionsrunde mit dem FAZ-Wirtschaftsredakteur Jan Grossarth forderte Welzer stattdessen, den Ressourcenverbrauch global um rund 80 Prozent einzuschränken. Das, so seine Botschaft, sei nur in einem offenen, konstruktiven Dialog möglich - ein Ansatz, den rund 300 Besucher im Anschluss ausprobierten.

An eigens eingerichteten Thementischen stellte sich unter anderem die Grünen-Politikerin Dagmar Sakowsky Fragen zu den Möglichkeiten von Bürgerbeteiligung in der Lokalpolitik. Experten der Max-Planck-Institute debattierten Mobilitätsthemen entlang des von ihnen entwickelten ECO-Bus-Projektes. Und der Agrarwissenschaftler Ludwig Theuvsen (CDU) geriet in eine heftige Diskussion über die Vor- und Nachteile konventioneller Landwirtschaft sowie Alternativen dazu.

Er lobte die Veranstaltung im Anschluss für das "breite Spektrum an Interessierten" und die "Diskussionen abseits üblicher Grenzlinien".

Zugleich habe ihn allerdings wenig wirklich überrascht, sagte Theuvsen weiter. In zwei Stunden große, neue Ansätze zu entwickeln hielt auch Organisatorin Noreen Hirschfeld vom EPIZ für unrealistisch. Stattdessen habe man eine Diskussion anstoßen wollen, weitere Veranstaltungen sollen folgen

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