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Kerzen und Keramik nach Göttingen

Fair-Trade-Großhändler Contigo Kerzen und Keramik nach Göttingen

Ein Drittel des Umsatzes macht der südafrikanische Kerzen- und Keramik-Produzent Kapula mit dem Göttinger Fair-Trade-Großhändler Contigo. „So erschließen wir uns mit einem Kunden die vielen Eine-Welt-Läden in Deutschland und Österreich“, sagt Firmengründerin Ilse Appelgryn während eines Gesprächs in Göttingen.

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Fair-Trade-Keramikproduktion bei Kapula aus Südafrika für den Göttinger Händler Contigo.

Quelle: r

Göttingen. Von Contigo erfuhr Appelgryn im Jahr 2000. Damals standen Mitglieder einer evangelischen Kirchengemeinde aus Kassel in ihrem Laden. Sie besuchten eine Partnergemeinde in Südafrika. Noch im gleichen Jahr kamen Geschäftsbeziehungen mit den Göttingern zustande.

Materialien zur Kerzenherstellung waren ein Geschenk der Tante

„Ich habe meine Firma 1994 gegründet, als die Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika aufgehoben wurden“, erzählt die ehemalige Lehrerin. Sie hatte von ihrer Tante die Materialien zur Kerzenherstellung geschenkt bekommen. Die Produkte kamen im Freundeskreis so gut an, dass sich Appelgryn zur Selbstständigkeit entschloss.

Sechs Jahre später stieg Ehemann André Appelgryn, der zuvor als Personalchef bei einer anderen Firmen tätig gewesen ist, ins Unternehmen ein. Die Keramikproduktion kam 2003 dazu. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von damals neun auf 250 im Jahr 2006. Kapula wurde ein wichtiger Arbeitgeber in einer Region, in der fast jeder zweite arbeitslos ist. „Viele sind im Tourismus tätig, der aber nur saisonal Jobs bietet“, sagt Appelgryn.

Bredasdorp liege nahe des südlichsten Punkts von Südafrika, am Zusammenfluss von Atlantik und Pazifik. „Wegen der gefährlichen Strömungen geraten immer wieder Schiffe in Seenot. Wir haben ein Museum für Schiffswracks“, erzählt die Geschäftsfrau.

Firma hätte beinahe Schiffbruch erlitten

Schiffbruch hätte ihre Firma beinahe selbst erlitten. „Ein Mitarbeiter versuchte 2010 eine feindliche Übernahme“, berichtet die Unternehmerin. Ihre Firma musste 2010 schließen. Mit Unterstützung von Contigo und verschiedenen Eine-Welt-Läden, die Darlehen gewährten, gelang zwei Monate später der Neuanfang. „Kapula ist ein wichtiger Lieferant, mit dem wir zehn Prozent unseres Umsatzes machen“, begründet Contigo-Seniorchef, Ingo Herbst, das Engagement. Heute beschäftigt Kapula wieder 135 Mitarbeiter.

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