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EAM Kassel: auf Wachstumskurs durch Kooperationen und Kunden

EAM Kassel: auf Wachstumskurs durch Kooperationen und Kunden

Der Um- und Aufbau des rekommunalisierten Energieversorgers EAM schreitet weiter voran: Ende März konnte der 10 000. Kunde begrüßt werden, der Trend des Konzessionsverlustes wurde gestoppt und die Kooperation mit Stadtwerken im Netzgebiet wird weiter ausgebaut. So wurde zuletzt am 24. März 2014 die beschlossene Kooperation der Energie Marburg-Biedenkopf GmbH & Co. KG mit der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte GmbH vorgestellt.

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Georg von Meibom.

Quelle: EF

Kassel. „Wir befinden uns auch in Gesprächen mit den Stadtwerken in Uslar, Bovenden, Northeim, Einbeck und Duderstadt sowie mit der Harzenergie“, sagt Georg von Meibom, einer der beiden Geschäftsführer der EAM. „Ziel ist es auch hier, zu Kooperationen zu kommen. Teilweise werden wir Netze abgeben oder auch neue Netze bauen, um bestimmte Abgaben zu ermöglichen. Ich gehe davon aus, dass wir Ende des Jahres die ersten Netzabgaben in Südniedersachsen sehen werden.“

Die neue beiderseitige Bereitschaft von Energieversorger und Gemeinden zur Kooperation ist eine Folgeerscheinung der Rekommunalisierung der ehemaligen E.ON-Tochter. Als Mitte 2012 die E.ON Mitte AG verkauft werden sollte, waren viele der von den Gemeinden vergebenen Netzbetriebskonzessionen am Auslaufen. Klar erkennbar war der Trend weg von E.ON und hin zur Rekommunalisierung der Netze. „Wir hatten eine Reihe von Konzessionen verloren“, erinnert sich Georg von Meibom, der mit dem Verkauf von E.ON zur EAM wechselte. „Dieser Trend endete, als wir ein kommunales Unternehmen geworden sind. Auch bei verschiedenen Netzabgaben, die wir momentan verhandeln, sind wir zu der Lösung gekommen, in einer gemeinsamen Netzgesellschaft zusammenzuarbeiten.“

Dieser Einstellungswandel zeigt sich auch am Interesse von Kommunen, sich als Anteilseigner bei der EAM zu engagieren. Ein Jahr nach dem im Dezember 2013 vollzogenen Kauf der E.ON Mitte AG traten Ende 2014 109 Gemeinden der EAM bei und übernahmen insgesamt 35,3 Prozent der Anteile. Eine zweite Beteiligungsrunde soll 2015 zum Abschluss kommen. Dann sollen nur noch 50,1 Prozent der Anteile in Händen der Altgesellschafter verbleiben. Für Gemeinden überzeugend an der Rekommunalisierungsidee ist, dass die Gewinne und Investitionen in der Region bleiben.

Die bisherige Geschäftsentwicklung bezeichnet von Meibom als „tendenziell besser als geplant“. 85 Prozent des Umsatzes stammten aus dem Netz, der Rest aus dem Geschäft mit erneuerbaren Energien. Am Aufbau eines eigenen Vertriebs wird derzeit gearbeitet. „Der Vertrieb ist noch ein ganz kleines Pflänzchen. Ab 2018 wollen wir schwarze Zahlen schreiben.“ Gleichwohl ist man angesichts des 10000. Kunden erfreut, da der eigene Vertrieb erst zum 1. Juli 2014 an den Markt ging. Im Netzgebiet der EAM gibt es etwa 600 000 Haushalte. Der überwiegende Teil davon ist als Kunde weiterhin bei E.ON.

von Sven Grünewald

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