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EAM macht Energiekonzept für Erlebnis Turnfest

Guano Apes die stromintensivste Band EAM macht Energiekonzept für Erlebnis Turnfest

Wenn die Gitarrenriffs der Guano Apes beim Erlebnis Turnfest über den Kiessee rocken, dann laufen im Hintergrund die Dieselgeneratoren, die den dafür nötigen „Saft“ zur Verfügung stellen. Mit solchen Großevents kennt sich der Energieversorger EAM gut aus – der organisiert gerade den Hessentag.

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Zum Erlebnis Turnfest wird es wie 2010 die Übertragung der Handel-Oper Tamerlano wieder ein Open Air am Kiessee geben – diesmal mit der N-Joy Bühne.

Quelle: Vetter

Göttingen/Kassel. Anfang des Jahres erhielt die Energienetz Mitte, eine Tochter des ortsansässigen Energieversorgers EAM, den Zuschlag für das Energiekonzept beim Erlebnis Turnfest Ende Juni in Göttingen. Seitdem laufen die Planungen. Großveranstaltungen sind für die EAM inzwischen normal, sagt Timo Grebe Key Account Manager bei der Energienetz Mitte. Er betreut als technischer Leiter die Vorbereitungen für den Hessentag in Herborn Ende Mai und ist derzeit viel in Sachen Aufbau und Koordination unterwegs. Etwas weiter unten auf seinem Zettel folgt das Turnfest.

Ob das eigentlich noch eine Herausforderung darstellt? „Das Turnfest ist nicht unbedingt vergleichbar, sondern ähnelt eher einer Kleinveranstaltung auf dem Hessentag“, so Grebe. Da finden an zehn Tagen über 1000 Veranstaltungen an Orten statt, die von einer großen Arena mit 30000 Menschen bis zu Kleinkunstbühnen reichen. Da ist das Göttinger Programm deutlich überschaubarer.

„Wir sind im Grunde für alles zuständig, was mit Strom zu tun hat“, sagt Grebe. Das fängt bei der Verlegung von Steckdosen für iPhones und Co in den Zelten an, wo übergangsweise Büros entstehen, und reicht bis zur Versorgung von Küchen, Ständen und Toiletten, der Beleuchtung und am Ende zu den Stromanschlüssen, in die die Bühnen eingestöpselt werden. Die Planung liegt in Händen der EAM, für die technische Umsetzung vor Ort arbeitet man jedoch mit dem Thüringer Dienstleister Elektro Kunaht zusammen. „Es gibt nicht so viele Dienstleister in der Branche, die dafür in Frage kommen“, so Grebe. Kunaht macht beispielsweise auch die Technik für das Festival Rock am Ring.

Während für die große Bühne der Turnerjugend vor dem Alten Rathaus die elektrische Infrastruktur kein Problem darstellt, ist das am Kiessee anders. „Unsere Schwierigkeit ist, dass es da gar keinen Strom gibt. Daher werden wir alles mobil über Stromaggregate machen“, erklärt Grebe. Wie groß der Energiebedarf sein wird, lasse sich noch nicht absehen. Grebe rechnet mit 8000 bis 12000 Kilowattstunden, die aus dem Netz gezogen werden. Das sei „nicht wahnsinnig viel“. Der Hauptverbraucher seien aber die Bühnen am Kiessee und Jahnstadion, doch da werde in Litern Diesel gemessen. Die dort maximal nötige Leistung hängt wiederum an der stromintensivsten Band. Grebes Tipp für den Spitzenverbraucher: die Guano Apes.

Zweieinhalb Wochen vor dem Turnfest soll der Aufbau beginnen, beim Fest selbst werden sechs bis sieben Mann als technische Crew die kleinen technischen Wehwehchen wie rausgeflogene Sicherungen oder defekte Geräte versorgen – mit großen Pannen rechnet Grebe hingegen nicht. „Ich habe in den letzten Jahren so etwas nicht mehr erlebt. Mittlerweile sind gerade die Großveranstaltungen so gut durchgeplant, dass nichts Großes mehr passiert. Man kann sich das auch nicht mehr erlauben.“

 

Hotspot Kiessee

Während die Techniker ungesehen im Hintergrund überwachen und reparieren, läuft vorne das Bühnenprogramm: Da trifft Deutsch-Pop auf Schlager und, natürlich, Sportprogramm.

- N-Joy Bühne am Kiessee: Hier regiert der Deutsch-Pop. Den musikalische Auftakt macht die Schweizerin Stefanie Heinzmann, gefolgt von Parka, Luxuslärm, Tonbandgerät, Staubkind, Max Giesinger und Jupiter Jones. Aber auch zwei Göttinger Bands sind mit dabei: die Newcomer Kyles Tolone und ebenso die Guano Apes – die nach 1997 erstmals wieder in ihrer Heimat auftreten.

- NDR 1 Kultbühne auf dem Parkplatz des Jahnstadions – die Adresse für Schlager-Fans: Den Auftakt bestreiten Die fabelhaften Mendocinos, Mary Roos kommt zusammen mit Wolfgang Trepper, Nordic Pop spielen Die Junx. Diana Babalola, Marquess, Oldies von den The Smashing Piccadillys, Sweety Glitter and the Sweethearts und vielleicht der Höhepunkt: das Neue Deutsche Welle Konzert mit dem Kultigsten, das die 80er Jahre musikalisch zubieten hatten. Auf der LaGym-Party gibt’s dann zwar auch Musik, aber es ist freies Tanzen dazu angesagt.

- Auf der Tuju-Bühne auf vor dem Alten Rathausgibt es ein tägliches Aktionsprogamm, das vom Duell niedersächsischer Sportvereine über Zaubern für Kinder bis zum Poetry Slam reicht.

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