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Ganz normale Differenzen?

Einbecker Bürgerspital Ganz normale Differenzen?

Die Geschäftsentwicklung am Einbecker Bürgerspital verläuft weiterhin positiv, der medizinische Geschäftsführer Olaf Städtler und Beiratsvorsitzender Jochen Beyes sehen sich in ihrem Kurs bestätigt. Die Ausgrenzung kritischer Stimmen aus den Entscheidungsgremien hält man für einen normalen Vorgang.

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Sind von ihrer Strategie überzeugt: Christian von der Lühe, Jochen Beyes, Olaf Städtler, Michael Heraeus.

Quelle: Grünewald

Einbeck. Das Haus schreibt wieder schwarze Zahlen, doch an der Strategie des Führungsduos Beyes/Städtler regt sich wiederholt Kritik. Aufgrund inhaltlicher Differenzen erfolgte Ende 2015 die Trennung vom kaufmännischen Geschäftsführer Hans-Martin Kuhlmann - kaufmännischer und medizinischer Geschäftsführer leiten das Haus gemeinsam, der Beirat führt die Aufsicht. Aus demselben Grund wurde auch Kuhlmanns Nachfolger Hauke Heißmeyer beurlaubt, über eine „einvernehmliche Lösung“ werde derzeit verhandelt, ließ das Bürgerspital mitteilen.

Auch der größere Teil der Initiativgesellschafter hatte andere Vorstellungen, vor allem, wie mit den Mitarbeitern umgegangen wurde. Im August wurden jedoch die finanziellen Anteile der Gesellschafter vom Bürgerspital eingezogen, alleiniger Gesellschafter ist jetzt Olaf Städtler. Mit dem Anteilsentzug „ist eine Mitsprache de facto nicht mehr möglich“, so Gesellschafter Walter Schmalzried.

Von unterschiedlichen Auffassungen, die im Geschäftsbetrieb normal seien, spricht indes Jochen Beyes. Die Entscheidung, die Anteile einzuziehen und die „Führung zu straffen“, diene dazu, Ruhe in das Krankenhaus zu bringen. Der Dissens bestand allerdings auch innerhalb des Beirats, bestätigt Beyes. Daher wurden drei der sechs Beiratsmitglieder von ihrer Tätigkeit entbunden. Für diese solle nun ein Ersatz gesucht werden. Gleichzeitig möchte man das Krankenhaus auf eine breitere Unterstützerbasis stellen, indem mehr Einbecker Bürger die Möglichkeit erhalten sollen, sich zu beteiligen, auch eine Mitarbeiterbeteiligung könne man sich grundsätzlich vorstellen.

„Keinen Plan für eine Zukunftsperspektive“ sieht hingegen Schmalzried. Man verspiele das politische Kapital, gleichzeitig sorge der Umgang mit der Kritik auch für Verunsicherung bei den Mitarbeitern, hier herrsche inzwischen Misstrauen und Angst. Mitarbeiter selbst kritisieren einen respektlosen Umgang sowie fachliche Entscheidungen, aber auch, dass die für sinnvoll erachteten Veränderungen, die Geschäftsführer Heißmeyer angestoßen hat, von Städtler ausgebremst worden seien.

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