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Elektromobilität: Viel Potenzial, schwächelnder Absatz

Mobilitätstalk Elektromobilität: Viel Potenzial, schwächelnder Absatz

„Deutschland will Weltmeister der Elektromobilität werden.“ Mit diesem Satz hat Kai Florysiak, Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH, rund 100 Teilnehmer zum zehnten Mobilitätstalk begrüßt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover/Göttingen. Potenziale dafür, darin waren sich die Teilnehmer einig, gibt es in Deutschland genug. Nur die Ausbreitung der Technologie lasse noch zu wünschen übrig.

Eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 – so lautet das Ziel der Bundesregierung. Momentan sind auf Deutschlands Straßen mit rund 25 000 E-Autos nur ein Bruchteil davon unterwegs. Dabei gebe es mit 17 verschiedenen Fahrzeugmodellen die breiteste E-Fahrzeugpalette der Welt, so Dr. Klaus Richter von Mobilitätstalk Niedersachsen. Auch wenn der Absatz hierzulande schwächelt, gebe es in den Leitmärkten Amerika und Asien schon jetzt nutzbare Potenziale für deutsche Hersteller.

In seiner Begrüßungsrede zeigte Hans-Peter Wyderka, Referatsleiter Verkehrspolitik, Mobilität, Logistik im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Entwicklungen auf Landesebene auf. Von zentraler Wichtigkeit sei das Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen, das mit mehr als 10 Mio. Euro gefördert wird. Einer flächendeckenden Ausbreitung der Technologie stehe vor allem der im Verhältnis zu herkömmlichen Antrieben höhere Preis, die gefühlt kürzeren Reichweite und die noch im Aufbau befindliche Ladeinfrastruktur im Weg.

Ebenfalls diskutiert wurde die Ausweitung der E-Mobilität auf den öffentlichen Personennahverkehr. Frank Brandt, Bereichsleiter Controlling der Braunschweiger Verkehrs GmbH, sprach sich auf Basis des Braunschweiger Projekts „Emil – Elektromobilität mittels induktiver Ladung“ für die Vorteile von Elektrobussen aus. Im Projekt werden die Linienbusse beispielsweise an Endhaltestellen oder an Ampeln aufgeladen – so entstehen keine zusätzlichen Ausfallzeiten durch Aufladung. jro

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