Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Energieagentur initiiert Netzwerk für Klimaschutz

Reges Interesse bei Firmen Energieagentur initiiert Netzwerk für Klimaschutz

Die Gründung eines Netzwerks für Energieeffizienz und Klimaschutz will die Energieagentur Region Göttingen mit Partnern initiieren. Zu einer Informationsveranstaltung kamen 40 Unternehmer ins Bildungszentrum der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

Voriger Artikel
Kliniken: Verkauf besiegelt
Nächster Artikel
Höhere Zuschüsse zum Meister-BaföG

D. Fragel

Quelle: EF

Göttingen. Die Mitgliedschaft im Netzwerk kostet die Firmen nichts. „Aber Sie müssen drei Jahre lang einen Mitarbeiter für das Projekt abstellen und Investitionen tätigen, um ihren Energiebedarf um mindestens fünf Prozent zu verringern“, erklärten Doreen Fragel von der Energieagentur und Anne Schütte von der Handwerkskammer an der Florenz-Sartorius-Straße 8.

„Nach einer Bestandsaufnahme der Energieverbräuche und einer Ideenwerkstatt kommt ein Energieberater in den Betrieb und gibt Anregungen“, erläuterte Fragel den Ablauf. Die Teilnehmer treffen sich vier Mal im Jahr zu Vorträgen und zum Austausch. Das Netzwerk hilft, bei Investitionen Fördertöpfe ausfindig zu machen und Mittel zu beantragen. Es unterstützt die Firmen zudem bei der konkreten Umsetzung der Projekte. Die Mitarbeiter sollen eingebunden und Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden.

Entscheidung muss bis Anfang April fallen

Sieben kleine und mittelständische Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern sind für die Gründung des Netzwerks erforderlich. Sie müssen sich noch vor Ostern entscheiden, da der Antrag bis zum 1. April bei der Nbank vorliegen muss. Die Gründung solcher Netzwerke erfolgt im Zuge eines Nationalen Aktionsplans für Energieeffizienz. Sobald der Förderbescheid vorliegt, voraussichtlich nach den Sommerferien, ist in Göttingen das erste Treffen geplant.

„Bei uns lässt sich einiges an Energie einsparen“, ist sich Marc Engelhardt vom Göttinger Bedachungsgeschäft sicher. Das Bürogebäude stamme aus den 70er-, das Lager aus den 80er-Jahren. Er gehörte zusammen mit Frank Lipphardt von Lipphardt Metallbau zu den Teilnehmern des Treffens. „Der Austausch erweitert den Horizont“, meinen die beiden Handwerker. Erfahrungen anderer würden beim Treffen eigener Investitionserscheinungen helfen. Sie hoffen auf Anregungen, auf die sie selbst nie gekommen wären, und wollen ihr eigenes Fachwissen einbringen. „Durch die Mitarbeit lernt mach viel, was einem später beim Beraten der eigenen Kunden hilft“, hofft Lipphardt.

Beide Unternehmer wollen investieren. Der Betrag müsse sich nicht schon nach drei Jahren amortisiert haben, erklärt Engelhardt. „Wenn eine Heizung 20 Jahre hält, sollte sie sich nach zehn Jahren rechnen“, gibt er als Ziel vor.

Traum vom autarken Betrieb

„Wir träumen seit langem davon, unseren Betrieb energetisch autark zu machen“, sagen Martina Lange und Juniorchef Robert Lange vom Hann. Mündener Gasthaus und Hotel Letzter Heller. Die Verbräuche beim Heizen des Fachwerkgebäudes seien hoch. In der Küche ständen 25 Jahre alte Stromschlucker. Sie dächten über ein Blockheizkraftwerk oder eine Wasserturbine nach. Vom Netzwerk erhofften sie sich Hilfe bei der Konkretisierung und Umsetzung ihrer Pläne.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.573,00 -0,14%
TecDAX 1.730,50 +0,42%
EUR/USD 1,1188 +0,01%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LUFTHANSA 10,44 +0,90%
INFINEON 15,10 +0,77%
BAYER 96,75 +0,76%
DT. BANK 12,43 -0,45%
THYSSENKRUPP 21,04 -0,31%
E.ON 8,21 -0,25%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
AXA IM Fixed Incom RF 206,66%
Structured Solutio AF 129,17%
Morgan Stanley Inv AF 127,55%
Crocodile Capital MF 126,32%
BTS Funds (Lux) Ga AF 120,62%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Glasapparatebauerin Lydia Christin Stolte